16. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Grenzsperrung in Ungarn: Flüchtlinge suchen sich neue Route über Kroatien“ · Kategorien: Balkanroute, Kroatien, Slowenien, Ungarn · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Ungarn schottet sich mit einem Grenzzaun gegen Flüchtlinge ab. Jetzt wenden sich die Menschen Richtung Kroatien. Doch der Weg ist gefährlich, die Route gilt seit dem Bürgerkrieg als vermint.

Ungarn hat seine Grenze zu Serbien komplett abgeriegelt und damit Tausenden Flüchtlingen den Weg nach Westeuropa abgeschnitten. Verzweifelte Migranten schlugen von der serbischen Seite aus gegen das Metallgitter und forderten die Öffnung der Grenzen. Jetzt stellt sich für viele die Frage nach einem neuen Weg gen Nordwesten. Inzwischen haben sich die ersten Flüchtlinge Richtung Kroatien aufgemacht.

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15. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Entlang des Mülls in Richtung Hoffnung“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: DW

Die EU sucht nach einer gemeinsamen Antwort auf die Flüchtlingskrise. Immer mehr Menschen setzen ihre gefährliche Reise über den Balkan nach Ungarn fort. Lidija Tomic berichtet von der serbisch-ungarischen Grenze.

Ungarn treibt den Bau des Grenzzaunes voran. Ein vier Meter hohes, solides Metallkonstrukt soll den dreilagigen Stacheldraht ersetzen, der über 175 Kilometer an der Grenze zu Serbien aufgezogen wurde. Doch nicht allein der Zaun wächst. Auch die Spannungen in der Gegend nehmen zu.

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15. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn ruft Krisenfall aus“ · Kategorien: Balkanroute, Serbien, Ungarn · Tags: ,

Quelle: FAZ

Ungarn hat für seine Bezirke, die an Serbien grenzen, den Krisenfall ausgerufen. Die Masseneinwanderung mache das notwendig, heißt es. Damit können Asylverfahren nun wesentlich beschleunigt werden.

Die ungarische Regierung hat den sogenannten Masseneinwanderungs-Krisenfall für die beiden südlichen Bezirke Bacs-Kiskun und Csongrad ausgerufen. Dies sagte Regierungssprecher Zoltan Kovacs in Szeged, der Bezirkshauptstadt von Csongrad. Die beiden Bezirke grenzen an Serbien. Der 175 Kilometer lange Zaun zur Abwehr von Flüchtlingen verläuft an der Grenze beider Bezirke zu Serbien.

Der Krisenfall wird durch ein neues Gesetz gegen Flüchtlinge geregelt, das am Dienstag in Kraft trat. Eine Ausrufung ermächtigt die Behörden etwa zu beschleunigten, faktisch rein formalen Asylverfahren.

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14. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Refugees face three potential changes to Balkan route to EU“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Türkei, Ungarn · Tags:

Quelle: The Guardian

New border policies are being implemented in Germany and Hungary, and protesters plan gathering on Turkey-Greece border

Refugees walking through the Balkans to the European Union this week face up to three unexpected changes to the well-trodden route that has brought at least 160,000 people to the safety of northern Europe so far this year.

On Sunday, Germany sealed its borders to all but EU passport holders and others with valid visas, reversing a week-old decision that allowed refugees to come by train from Austria.

On Tuesday, two further changes could also alter the Balkan route, the first when Hungary enacts new border laws that will criminalise the act of crossing or damaging its newly built border fence.

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13. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „UN-Experten: Ungarn wird künftig südlich umgangen“ · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien, Serbien, Ungarn · Tags:

Quelle: der Standard

von Irene Brickner

Viele Flüchtlinge versuchen, den kommenden Gesetzesverschärfungen in Ungarn zuvorzukommen – erklären Experte die hohe Zahl ankommender Schutzsuchender

Frage: Warum kommen in diesen Tagen besonders viele Flüchtlinge über die Grenze nach Österreich?

Antwort: Laut dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) konnten in den vergangenen Tagen mehr Flüchtlinge als in den Wochen davor auf Fähren von der griechischen Inseln aufs Festland fahren. Das, so Ruth Schöffl vom UNHCR in Wien, habe mit dem in der Schulzeit intensivierten Fährenfahrplan zu tun. Vor vier Tagen hätten sich 30.000 Flüchtlinge auf den Inseln befunden.

Auf der Westbalkan-Route, also von Griechenland durch Mazedonien nach Serbien, brauchen die großteils aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommenden Asylsuchenden meist nur wenige Tage – und da Ungarn (derzeit noch) die meisten Flüchtlinge durchwinkt, erreichen sie, so der Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck, vielfach bereits einen Tag später Österreich. Von hier wollen die meisten so rasch wie möglich nach Deutschland weiter.

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13. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Gabriela Andreevska, l’angelo dei Balcani“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Video · Tags: ,

Quelle: Meltingpot Europa

L’attivista che aiuta i rifugiati alla frontiera greco-macedone

Avevamo intervistato telefonicamente Gabriela qualche giorno fa quando la Macedonia aveva deciso di chiudere le frontiere con la Grecia e la polizia aveva più volte caricato violentemente i rifugiati.

Gabriela con altri attivisti è l’unico conforto morale e pratico che trovano i tantissimi migranti nel loro lunghissimo viaggio verso il nord europa. Il suo sorriso sta facendo il giro del mondo ci sembrava giusto renderle omaggio pubblicando la nostra intervista telefonica e il video realizzato da Aljazeera.

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10. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Geflüchtete in Nordeuropa · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: taz

Mit dem Fahrrad nach Norwegen

Der „arktische Fluchtweg“ wurde von einigen hundert Syrern genutzt. Nach 4.000 Kilometern mit Flugzeug und Bahn geht es mit dem Fahrrad weiter.

STOCKHOLM taz | Müssen sie woanders Zäune und Mauern überwinden, um in ein anderes Land zu kommen, nehmen Flüchtlinge, die nach Norwegen wollen, am besten ein Fahrrad. Der Fluchtweg in dieses Schengenland ist in den letzten Wochen immer populärer geworden.

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10. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Aufstand der Verzweifelten“ · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: ,

Quelle: Telepolis

von Birgit Gärtner

Das Flüchtlingsdrama aus Ungarn findet in Dänemark seine Fortsetzung

Wie berichtet (Entschlossene Flüchtlinge – ratlose Polizei) wurde am vergangenen Dienstagmorgen ein Zug in Lübeck von der Bundespolizei gestoppt, weil sich darin ca. 250 Flüchtlinge mit gültigem Bahnticket, aber ohne die notwendigen Reisedokumente auf der Durchfahrt nach Schweden befanden. Die Flüchtlinge reagierten daraufhin mit der Blockade des Bahnsteigs, und konnten nach einem 11-stündigen Nervenkrieg mit Polizei und Behörden die Weiterfahrt nach Kopenhagen durchsetzen. Allerdings blieb die spannende Frage, wie die dänischen Behörden darauf reagieren würden.

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09. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Nach Schweden: Nicht über Dänemark! – Aufruf · Kategorien: Deutschland · Tags:

Til at dele i tyskland – Share – Bitte weiter verbreiten

Please print flyers and distribute them at train stations and ferry terminals near the Danish border.

Tell any refugees in Germany who want to go to Sweden, that there is a ferry from Kiel to Gothenburg, Travemünde to Trelleborg, Rostock to Trelleborg, and Travemunde to Malmo! – They risk ending up walking trough Denmark and being detained by police, so they can not go to Sweden as most refugees want.

Wenn ihr helfen wollt, könnt ihr den Flüchtlingen diese Botschaft am Bahnhöfen in Hamburg, Berlin und Flensburg oder bei den Fähreterminalen mitteilen: Es gibt eine Fähre, die direkt von Kiel nach Göteborg in Schweden fährt. Bitte weiter verbreiten.

Gothenburgبدك تروح على سويد من المانيه في باخره من مدينت Kiel إلى مدينت – الا كل من يريد ان يذهب الا السويد دون ان يدخل الدنمرك عليه فقط ان يأخذ القطار من مدين كيل في ألمانيا الا كتبورغ في السويد

09. September 2015 · Kommentare deaktiviert für „Entschlossene Flüchtlinge – ratlose Polizei“ · Kategorien: Deutschland · Tags: , ,

Quelle: Telepolis

von Birgit Gärtner

Flüchtlinge blockieren Lübecker Hauptbahnhof, um die Weiterreise nach Dänemark und Schweden zu erreichen

Heute morgen gegen 8 Uhr stoppte die Bundespolizei einen Zug auf dem Lübecker Hauptbahnhof. Darin saßen etwa 250 Flüchtlinge, die aus München kommend nach Dänemark oder Schweden weiterreisen wollten. 150 von ihnen sind unterdessen auf dem Weg in die Zentrale Erstaufnahmestelle (ZEA) im niedersächsischen Oldenburg, sie weigern sich aber, den Zug, der sie dorthin brachte, zu verlassen.

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