13. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Bericht aus Belgrad · Kategorien: Balkanroute, Serbien

Quelle: Open Borders

Seit einer Woche sind wir nun wieder in Belgrad und knüpfen an die Erfahrungen an, die wir Ende Februar in dieser Stadt gemacht haben. Wie im Bericht vom 28. Februar angeklungen, befinden sich die Aktivist*innen der NoBorder Serbia Gruppe bereits am Limit ihrer Kapazitäten und bekommen wenig Unterstützung von anderen lokalen Gruppen. Der Wunsch nach einer kontinuierlichen, regierungsunabhängigen Struktur und Support von anderen Gruppen ließ uns zurück in diese Stadt kommen. In der vergangenen Woche ist dann so viel passiert, dass wir keine Zeit hatten kurze Zwischenberichte zu veröffentlichen. Diesem wollen wir nun nachkommen…

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Militarisierung hilft nicht: Europas Sturheit und die Not der Flüchtlinge · Kategorien: Balkanroute, Europa, Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: n-tv

Die EU behandelt die Flüchtlingskrise als militärisches Problem. Die Folgen: Neue Schlepperrouten entstehen, Flüchtlinge werden hemmungslos ausgebeutet und immer mehr Menschen sterben in der Ägäis.

Ein Kommentar von Marianna Karakoulaki, Idomeni

Nach Wochen, in denen Flüchtlinge nur noch eingeschränkt nach Nordeuropa reisen konnten, scheint die sogenannte Balkan-Route jetzt endgültig geschlossen zu sein. Obwohl es weder eine offizielle Erklärung noch eine Entscheidung über den Status der Route gibt, haben Alleingänge einiger Balkan-Staaten, die stillschweigend von EU-Mitgliedsländern unterstützt wurden, einen Dominoeffekt ausgelöst.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Konjunkturprogramm für Schlepper und Schleuser“ · Kategorien: Balkanroute, Medien · Tags:

Quelle: Deutschlandfunk

Wenn die EU in Zukunft weiter glaubhaft Werte wie Menschenrechte und Humanität vertreten wolle, dann müsse sie eine andere Aufnahmepolitik machen, sagte Harald Glöde von der Hilfsorganisation Borderline Europe im DLF. Die Schließung der Balkanroute werde die Menschen nicht abschrecken. Es würden nur noch mehr versuchen, mithilfe von Schleppern über die Grenzen zu kommen.

Harald Glöde im Gespräch mit Christine Heuer

 

 

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Von Dublin bis Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute

Quelle: Frankfurter Rundschau

Die Geschichte der Balkanroute – von ihrem Geburtstag am 4. September 2015 bis zu ihrer vollständigen Schließung.

Nach Stunden des Wartens kommt die erlösende Nachricht: Alle dürfen weiter, nach Österreich. Es war der 4. September 2015 – der Geburtstag der „Balkanroute“, die vorgestern vollständig geschlossen wurde. Bis zu jenem Tage hatten die Behörden in Ungarn. Österreich und Deutschland einer Fiktion angehangen: Für die Tausende, die inzwischen täglich über Mazedonien und Serbien in die EU einreisten, galt formal noch immer das „Dublin-Abkommen“: Jeder Kriegsflüchtling musste danach in dem EU-Land Asyl beantragen, das er zuerst betrat.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Minister sees refugee crisis easing by week’s end · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Ekathimerini

The situation in the sprawling camp of Idomeni in northern Greece and at Piraeus port will be eased by the end of the week with the creation of accommodation for 50,000 refugees, Alternate Defense Minister Dimitris Vitsas said on Friday.

“We need to convince these people, in every possible, non-violent way, that there are shelters in mainland Greece to host them,” he said, dismissing reports that a police sweep was planned to evacuate the overcrowded Idomeni camp.

“There is no plan for police to evacuate Idomeni. Fifty percent of the people there are children,” he said, adding that in the long run Greece will have 20,000 refugees.

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12. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Österreich erwägt weitere Grenzzäune“ · Kategorien: Balkanroute, Österreich · Tags:

Quelle: DW

Österreich will die Sicherung seiner Grenzen ausweiten. So möchte Innenministerin Mikl-Leitner verhindern, dass Flüchtlinge auf andere Routen ausweichen, nachdem die Balkanroute praktisch geschlossen wurde.

Österreich treibt nach den Worten von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner Planungen für Kontrollen an weiteren Grenzübergängen voran. Es sei davon auszugehen, dass die Flüchtlinge nach der Schließung der Balkanroute versuchen würden, auf andere Routen auszuweichen, sagte die Ministerin der „Welt am Sonntag“. „Wir bereiten uns daher darauf vor, die österreichische Grenze auch an anderen Grenzübergängen zu sichern.“

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlinge: Neue Route könnte über Bulgarien führen · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien

Quelle: derStandard

Das Bundeskriminalamt berichtet von verstärkten Aktivitäten. Flüchtlinge im Land fühlen sich durchaus wohl, von NGOs kommt aber massive Kritik

Kim Son Hoang aus Banya und Sofia

Im Herzen Bulgariens klingt im ersten Moment wie mitten im Geschehen. Vor Ort wirkt Banya aber doch relativ weit vom Schuss. Und mit knapp 4.000 Einwohnern kann man hier wirklich guten Gewissens von einem ruralen Ambiente sprechen. Auf einer Anhöhe am Rande der Ortschaft ragt zwischen der verschneiten Landschaft ein oranges, modern wirkendes, zwei- bis dreistöckiges Gebäude empor. Der Zaun rundherum und der Sicherheitsdienst lassen es schon erahnen, hier handelt es sich um ein brisantes Gebäude: Es ist das zweitälteste in Bulgarien errichtete Flüchtlingslager und mit Platz für 70 Personen auch gleichzeitig das kleinste der insgesamt sechs Einrichtungen. Viel mehr erfährt man hier aber nicht.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Moving Europe“: Hilfe durch Information · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Wiener Zeitung

Österreichische Aktivistin Müller-Uri kritisiert Informationspolitik in Idomeni – Plattform soll Antworten liefern.

Idomeni/Wien/Athen. In der provisorischen Zeltstadt im griechischen Idomeni, wo etwa 13.000 Flüchtlinge gestrandet sind, fehlt es an vielem – Grundnahrungsmitteln, hygienischen Einrichtungen, medizinischer Versorgung. Aber es mangelt auch an Information. Das will das Projekt „Moving Europe“ ändern, im Rahmen dessen auch die österreichische Aktivistin Fanny Müller-Uri an der griechisch-mazedonischen Grenze ist.

„Wir gehen davon aus, dass die Menschen selbstbewusst und selbstermächtigt weiterreisen werden. Information über ihre Optionen wird ihnen allerdings weiterhin verwehrt“, so Müller-Uri im Gespräch mit der APA. Das ist auch in den vergangenen Tagen in Idomeni deutlich geworden. Dass die Balkanroute dicht ist, spricht sich unter den Flüchtlingen nur sehr langsam herum. „Es sagt ihnen einfach niemand“, kritisiert die Rassismusforscherin. Hier sieht sie die Polizei bzw. Behörden in der Pflicht.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlinge in Griechenland: Gefangen im Schlamm von Idomeni“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Die Lage der Flüchtlinge in Idomeni ist katastrophal: Die Grenze ist dicht, ihr Camp steht unter Wasser, viele sind krank. Doch die 15.000 Menschen haben kaum eine Alternative, als im Schlamm auszuharren.

Unerbittlich prasselt der Regen auf die Zeltplanen, weicht den Erdboden rundum auf. Längst sind aus kleinen Pfützen große Wasserflächen geworden. Die Bewohner dieser matschigen Fläche suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, sich aufzuwärmen. Sie verbrennen Holz und Müll, über ihren Klamotten tragen sie Regencapes – Mitarbeiter von Hilfsorganisationen haben sie verteilt.

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11. März 2016 · Kommentare deaktiviert für „Die Lage in Idomeni kann schnell kippen“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: ,

Quelle: DW

Tausende Flüchtlinge in Idomeni sind bereits an grippalen Infekten erkrankt. Wenn sie weiter in durchnässten Zelten schlafen müssen, könnten daraus ernste Krankheiten werden, sagt Corinne Kanistra von „Ärzte der Welt“.

DW: Frau Kanistra, wie steht es um die Gesundheit der Flüchtlinge in Idomeni?

Kanistra: Inzwischen leidet die große Mehrheit der Flüchtlinge unter verschiedenen Krankheiten: In Idomeni haben 60 Prozent einen Atemwegsinfekt, auch Magen-Darm-Infekte sind sehr häufig. Wenn diese Menschen nun Regen, Wind und Kälte ausgesetzt sind, hilft ihnen das natürlich nicht bei der Genesung.

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