01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Mediterranean Migration Crisis – Mixed Policies, Mixed Results · Kategorien: Balkanroute, Europa, Lesetipps, Mittelmeer · Tags:

Quelle: Essays on Migration and Politics | Compas

by Franck Düvell

The EU woke up late to the Syrian refugee crisis. In response to what already began in 2011 and is now perceived the Mediterranean migration crisis the EU finally erupted in hectic activities, and only once refugees began arriving in the EU in large numbers.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für 2016 in Hamburg: Refugee Conference · Kategorien: Deutschland, Termine [alt] · Tags:

Quelle: taz

„Uns wird nichts geschenkt“

Abimbola Odugbesan* ist Sprecher der Gruppe Lampedusa in Hamburg. Mit anderen Geflüchteten organisiert er eine Konferenz, die im Februar in Hamburg stattfinden soll.

taz: Herr Odugbesan, mittlerweile ist es fast drei Jahre her, dass 300 Menschen über Lampedusa nach Hamburg kamen, politische Forderungen stellten und öffentlichkeitswirksamen Protest organisierten. Wie ist Ihre Lage heute?

Abimbola Odugbesan: Unsere Situation hat sich nicht wirklich verändert. Wir fordern immer noch das Gleiche: Dass wir eine Gruppenlösung nach Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes bekommen.

Sie meinen, dass der Hamburger Senat Ihnen in Ausnahmefällen ein Bleiberecht aus humanitären Gründen gewähren kann.

Das ist von Beginn an unsere zentrale Forderung gewesen. Aber der Senat will das nicht. Wir bekommen von ihm keinerlei Unterstützung, kein Signal, nichts.

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01. Januar 2016 · Kommentare deaktiviert für Wie Schweizer Flüchtlingen helfen · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags:

Quelle: NZZ

«Ich glaube wieder an die Menschlichkeit»

Sie reisen an die mazedonisch-serbische Grenze, nach Griechenland oder sammeln in der Schweiz: Bürgerinnen und Bürger packen im Elend der Flüchtlingskrise mit an.

von Nadine Jürgensen

«Ich konnte die Bilder der Menschen in Not nicht mehr länger ertragen», sagt Zora Schaad, Mutter zweier Kleinkinder. Sie beschloss kurzerhand, selber etwas zu unternehmen. Dreimal bereits reiste sie in den vergangenen Monaten in die Krisengebiete, nach Ungarn, Serbien und nach Griechenland. Die Flüchtlinge warteten in Presevo, an der mazedonisch-serbischen Grenze, stundenlang in der Kälte auf ihre Papiere, erzählt sie. Schaad verteilte zusammen mit anderen Freiwilligen Kleider, Rettungsdecken und Tee, kaufte nahrhafte Lebensmittel im Supermarkt ein, weil es aus hygienischen Gründen verboten war zu kochen. Kleine Kinder, die in der Schweiz im Kinderwagen geschoben würden, marschierten kilometerweit. Viele litten unter Unterkühlung. «Mein Einsatz ändert nichts an der Flüchtlingskrise. Im Kleinen hat er sich aber gelohnt», sagt Zora Schaad. «An vielen Hotspots übernehmen Freiwillige die Hauptarbeit, und es fehlt an Strukturen. Ich wünschte, es würde professioneller und geordneter ablaufen.»

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Mehr als eine Million Flüchtlinge übers Mittelmeer gekommen“ · Kategorien: Balkanroute, Europa

Quelle: Süddeutsche Zeitung

München/Athen (dpa) – In Deutschland sind in diesem Jahr nach Angaben der bayerischen Staatsregierung fast 1,1 Millionen Flüchtlinge angekommen.

Der Großteil sei über Bayern eingereist, teilte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) unter Berufung auf das Erstaufnahme-System „Easy“ („Erstverteilung von Asylbegehrenden“) mit. Der Wille vieler Migranten, Europa zu erreichen, ist ungebrochen. Binnen einer Woche seien fast 30 000 weitere Menschen übers Mittelmeer in Griechenland oder Italien angekommen, so das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Damit seien in diesem Jahr mehr als eine Million Menschen über die Mittelmeer-Route geflüchtet. 848 000 kamen in Griechenland an, 153 000 Flüchtlinge landeten in Italien. 3735 Menschen seien bei der Überfahrt gestorben oder würden vermisst. Damit nahmen mehr als viermal so viele Menschen wie 2014 die Reise über das Mittelmeer auf sich. Fast die Hälfte der Menschen kam laut UN aus Syrien, jeder Fünfte stammte aus Afghanistan, acht Prozent flohen aus dem Irak.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Operation Poseidon der Frontex in Griechenland · Kategorien: Griechenland · Tags:

Quelle: Griechenland-Blog

Die Frontex begann in Zusammenarbeit mit den Behörden Griechenlands die Operation Poseidon zur Verstärkung des Schutzes der europäischen Außengrenzen.

In Kooperation mit den griechischen Behörden nahm die Frontex die Umsetzung der neuen sogenannte Operation „Poseidon“ mit Ziel den effizienteren Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union auf.

An der Unternehmung, die bis zum 31 März 2016 dauern soll, sind Amtsträger der Frontex sowie auch Offiziere der griechischen Polizei (ELAS) und der Hafen- / Küstenwacht beteiligt.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Im Wartesaal“ · Kategorien: Deutschland · Tags: ,

Quelle: Der Freitag

Begegnung Unsere Autorin lernte im Sommer auf der Balkanroute einige Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland kennen. Zwei hat sie nun wiedergetroffen

von Juliane Löffler

„Siehst du den da? Der will zurück nach Syrien.“ Durch den Eingangsbereich einer Sporthalle in Dortmund stapft ein Mann mit düsterer Miene, seine kleine Tochter an der Hand. Mohammed sitzt an dem einzigen Tisch im Raum und nickt dem Mann zu. Mohammed ist 24 Jahre alt und war früher Apotheker im Irak, jetzt lebt er in dieser Sporthalle. Alles hier atmet Tristesse. Die Schilder über dem Treppenaufgang, die früher den Weg zu den Zuschauertribünen wiesen, das dunkelbraune 70er-Jahre-Interieur, die jungen Männer, die auf einer Bank am Fenster sitzen und auf ihren Smartphones herumwischen, Security-Männer, die misstrauisch herüberäugen. Wie beiläufig setzt sich einer von ihnen an den Tisch und lauscht dem Gespräch, unangenehm. Trotzdem: Ist es so schlimm hier, dass man lieber wieder zurückmöchte, nach Syrien oder in den Irak?

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Nach wie vor kommen immer noch Boote an und dann geht es rund“ · Kategorien: Deutschland, Griechenland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Axel Steier aus Dresden hilft Flüchtlingen in Griechenland. Noch immer gibt es massive Probleme bei der Versorgung.

Interview von Oliver Das Gupta

Im November 2015 haben sich Axel Steier und andere Bürger der sächsischen Landeshauptstadt zum „DresdenBalkanKonvoi“ zusammengeschlossen. Drei Konvois mit gespendeten Decken, Nahrung und Arzneimitteln brachten die Sachsen vor Weihnachten auf den Weg, um Flüchtlinge in Slowenien, Mazedonien und Serbien zu versorgen. Derzeit engagiert sich die Gruppe auf den griechischen Inseln Chios und Lesbos sowie gemeinsam mit anderen NGOs an der mazedonisch-griechischen Grenze. Neben dem humanitären Engagement übernimmt „DresdenBalkanKonvoi“ auch Monitoring-Aufgaben: Die Helfer überwachen, wie die Behörden mit Flüchtlingen umgehen. Was als spontane Hilfsaktion entstanden ist, soll nach den Worten von Mitinitiator Axel Steier bald eine feste Institution hilfsbereiter Sachsen werden: Die Vereinsgründung ist im Gang.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für „Slowenien: Flüchtlingsandrang auf dem Balkan ungebrochen“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Slowenien

Quelle: Spiegel Online

Trotz massiver Grenzzäune ist die Route über den Balkan weiterhin stark frequentiert. Nach wie vor kommen täglich Tausende in Slowenien an, um weiter nach Deutschland zu gelangen. Dort zoffen sich Koalitionspolitiker über den richtigen Umgang mit ihnen.

Die Hoffnung vieler Politiker, wonach die winterliche Jahreszeit die Menschen in Flüchtlingslagern der Türkei oder Jordanien von einem Aufbruch nach Europa abhalten würde, bestätigt sich offenbar nicht. Auch zum Jahresende kommen weiter täglich Tausende Flüchtlinge über die Balkanroute nach Österreich und Deutschland. Allein am Dienstag seien bis zum Mittag in Slowenien 2000 Migranten gezählt worden, berichtete Innenstaatssekretär Bostjan Sefic in Ljubljana. Am Vortag seien es 4200 gewesen, über das Weihnachtswochenende seien fast 11.000 Menschen registriert worden.

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30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Situation Analysis – Transit Country Migrant Crisis · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: Acaps | Download

Key Concerns

Selective entry: One of the most important developments during the last month has been the introduction of selective entry procedures at all major borders from Greece to Slovenia, which permit only those formerly resident in Afghanistan, Iraq and Syria to cross. In the month of November, 16% of arrivals to Greece (or about 800 on average a day) originated from other countries, primarily Iran, Morocco and Pakistan. The nature of the crisis and response has changed as a result. In general, the basic needs of those in transit are largely met. However, the needs of those unable to move require a change of the modus operandi. At present there is no coherent policy for addressing the needs of the groups and it is possible that many continue to try and reach their preferred destination country via unofficial routes. The potential rise in clandestine movements will result in significant protection concerns, particularly if movement through Bulgaria increases. Reports indicate that Greece has, as of last week, started detaining Algerians, Tunisians and Moroccans upon arrival to return them to their home countries. […]

30. Dezember 2015 · Kommentare deaktiviert für Call for supporting refugees in Macedonia · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: Open Borders Osnabrück

Current situation / Our experiences in Macedonia

As the Greek/Macedonian border at Idomeni was closed several weeks ago for all refugees that are not from Syria, Afghanistan and Iraq, many refugees from other countries got stuck in Greece. They are now forced to cross the border illegally in the mountains and in the forests and walk through Macedonia for 5-7 days to Serbia by feet and from there continue to Europe.

When we (Open Border Crew) drove through Macedonia in December the last weeks, we met several groups of refugees (especially from Marocco, Pakistan and Iran), that were walking for days along the highway, were beaten up and robbed by the mafia and attacked by the police. If they get caught by the police they are imprisoned and pushed back to Greece. From there most of them are deported back to their home countries, where many are facing violence, poverty and punishment.

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