03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ägypten, Flüchtlinge und der IMF: Geldspritze mit Bedingungen“ · Kategorien: Ägypten, Europa · Tags:

Quelle: NZZ

Europa hat ein Interesse daran, Ägypten zu unterstützen, um Sisis Kooperation in der Flüchtlingsproblematik einzufordern. Ein grosszügiger Kredit des IMF wird dem Land indes nur kurzfristig helfen.

von Monika Bolliger, Beirut

Über 160 Tote sind vorletzte Woche bei Rosetta vor der ägyptischen Küste aus dem Meer geborgen worden. Sie waren beim Versuch, Europa mit dem Boot zu erreichen, ertrunken. Seit der Schliessung der Balkanroute suchen Migranten und Flüchtlinge nach neuen Wegen, und in der EU ist man besorgt. Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, forderte nun ein Flüchtlingsabkommen mit Ägypten nach dem Vorbild des Türkei-Abkommens. Die Kooperation Kairos solle im Rahmen einer in Aussicht gestellten Finanzspritze des Internationalen Währungsfonds (IMF) eingefordert werden, meinte Schulz. Dieser hat Ägypten ein Darlehen von 12 Mrd. $ über drei Jahre in Aussicht gestellt.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Ungarn : Referendum über Flüchtlingspolitik ungültig“ · Kategorien: Europa, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online

Zwar wird erwartet, dass eine große Mehrheit der Ungarn gegen die EU-Flüchtlingspolitik gestimmt hat. Aber genug Wähler konnte Premier Viktor Orbán nicht mobilisieren.

Das ungarische Referendum über die umstrittenen EU-Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen ist ungültig. An der Abstimmung nahmen nur rund 45 Prozent statt der erforderlichen 50 Prozent der Wahlberechtigten teil, gab der Vize-Präsident der Regierungspartei Fidesz, Gergely Gulyas, bekannt. Um 19 Uhr hatten die Wahllokale geschlossen.

95 Prozent der Wähler hätten sich gegen die EU-Flüchtlingsumverteilung ausgesprochen, teilte die Regierungspartei Fidesz mit. Ein offizielles Endergebnis liegt noch nicht vor.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Extremreise aus Griechenland: So kommen Flüchtlinge nach Nordeuropa · Kategorien: Griechenland

Quelle: Sputnik

Jede Woche versuchen etwa eintausend Flüchtlinge, über das Balkangebirge nach Nordeuropa zu gelangen, berichtet BBC. Dazu nutzen sie eine äußerst riskante Methode.

Um die Grenze zu überqueren, nutzen Flüchtlinge eine sehr gefährliche Methode – sie halten sich unter einem Zug fest und sitzen etwa 19 Stunden lang nur einige Zentimeter über dem Gleis.

Diejenigen, die in Griechenland bleiben, müssen in einem Flüchtlingslager leben.

Zuvor behauptete der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, dass der Migrantenstrom nach Europa bereits zu Ende sei.

03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Smartphones: Der größte Schatz der Flüchtlinge“ · Kategorien: Medien

Quelle: EurActiv

Für Einwanderer ist das Smartphone existentiell. Viele Anbieter haben sich auf Einwanderer spezialisiert, Vorschriften zur Ausweispflicht werden kaum durchgesetzt. EurActivs Medienpartner “WirtschaftsWoche” berichtet.

Der Anblick ist vor allen Flüchtlingsunterkünften ähnlich: Junge Männer, vertieft in die Beschäftigung mit ihren Smartphones. Schweigend tippen auch die drei vor der Unterkunft in der Berger Allee in Düsseldorf auf ihren Geräten herum. Als ich Nadim anspreche, scheint er aber doch froh zu sein über die Gelegenheit, mal analog zu kommunizieren. Auch die anderen beiden hören unserem Gespräch zu.

Do you speak English? – Hmm, besser Deutsch – Wo hast Du Deutsch gelernt? – Alles mit meinem Handy, sagt Nadim und zeigt mir eine Sprachlern-App. Wo kommst Du her? Syrien? – Nein, Iran, Isfahan – Ach, da war ich vor zwölf Jahren. Ist schön dort – Deutschland ist schöner – Warum bist Du ausgerechnet nach Deutschland gekommen? – Der deutsche Pass ist der wertvollste der Welt – Wie kommst Du denn da drauf? – Im Internet gelesen, sagt Nadim und zeigt wieder auf sein Smartphone.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für 2015 kamen 890.000 Asylsuchende – statt 1,1 Millionen · Kategorien: Deutschland · Tags:

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Berlin (dpa) – Statt der bislang kalkulierten 1,1 Millionen sind im vergangenen Jahr tatsächlich rund 890 000 Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Das gab Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin bekannt.

Der CDU-Politiker hatte in den vergangenen Monaten wiederholt betont, die bisher bekannten Zahlen seien wegen Mehrfachregistrierungen und unerfasster Weiterreisen oder Rückreisen zu hoch gegriffen. In diesem Jahr kamen seinen Angaben zufolge bislang rund 210 000 Schutzsuchende ins Land. Auch diese Zahl war bislang höher veranschlagt worden.

Bei ihrer Ankunft in Deutschland werden Schutzsuchende im sogenannten EASY-System erfasst – einem IT-System zur „Erstverteilung von Asylbegehrenden“. 2015 wurden in diesem EASY-System bundesweit rund 1,1 Millionen Menschen als asylsuchend registriert.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für „Kein Weg nach Europa“ · Kategorien: Balkanroute, Video

Quelle: Presseportal

Die Balkanroute ein Jahr danach

Film von Lars Seefeldt und Utta Seidenspinner

Programmankündigung: Sonntag, 9. Oktober 2016, 18:00 Uhr

Herbst 2015: Menschenmassen laufen über ungarische Autobahnen, springen auf Züge. Am Bahnhof in Budapest campieren Hunderte Flüchtlinge – in der Hoffnung, nach Deutschland weiterzukommen.

Menschen bahnten sich damals über die sogenannte Balkanroute ihren Weg in den Norden Europas. Ein Jahr später scheint dieser Weg endgültig versperrt. Aber wie ist die Situation entlang der Route? Die „ZDF.reportage“ hat sich auf den Weg gemacht. Am 5. September 2015 verkündet der damalige österreichische Bundeskanzler Werner Faymann, aufgrund „der heutigen Notlage an der ungarischen Grenze“ dürften die Flüchtlinge nach Österreich und Deutschland weiterreisen. Deutschland erlebt daraufhin eine der größten Zuwanderungswellen der Nachkriegszeit. Allein im Oktober 2015 registrieren die deutschen Behörden mehr als 160 000 Asylsuchende.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Leaked: Secret EU plan could see 80,000 Afghans deported, civil liberties group claims · Kategorien: Afghanistan, Europa · Tags:

Quelle: RT | Council of the European Union

Tens of thousands of Afghans could be deported back to the collapsing state from Europe in exchange for university places for the country’s elite, according to secret EU plans seen by British civil liberties group Statewatch.

The leaked document was produced by the European Commission and the External Action Service, its foreign affairs branch. It is marked ‘EU Restricted’ and was given to ambassadors on March 3.

The document, reportedly seen by the Telegraph, appears to suggest efforts are being made to force the troubled Afghan government to accept thousands of deportees or lose out on millions of pounds in aid which makes up 40 percent of the Central Asian state’s gross domestic product (GDP).

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Krawalle am „Dschungel von Calais“ · Kategorien: Frankreich, Großbritannien

Quelle: ARD Tagesschau

Polizei setzt Tränengas ein

Vor dem als „Dschungel von Calais“ bekannten Flüchtlingslager haben Migranten und Hunderte Aktivisten protestiert. Steine flogen, die französische Polizei setzte Tränengas ein. Präsident Hollande will das Lager bis Jahresende schließen.

Bei einer ungenehmigten Demonstration vor dem als „Dschungel“ bekannten Flüchtlingslager in Calais hat es Zusammenstöße gegeben. Die französische Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen etwa 50 Demonstranten und 200 Flüchtlinge vor, die ihrerseits mit Steinen warfen. Die Protestteilnehmer erklärten, sie zeigten Solidarität mit den Migranten.

Die Sicherheitskräfte hatten etwa 150 weitere Demonstranten an einer Straßensperre fast 50 Kilometer vor dem Lager an der Weiterreise gehindert. Für den Protest kamen Hunderte Menschen per Bus aus anderen Städten. In dem Camp leben bis zu 10.000 Migranten unter schwierigen Bedingungen.

Lager bis Jahresende schließen

Der französische Präsident François Hollande hatte angekündigt, das Lager in Calais bis Jahresende zu schließen und Tausende Migranten innerhalb Frankreichs umzusiedeln, während ihre Asylanträge bearbeitet werden. Immer wieder versuchen Migranten in Calais, auf Lastwagen in Richtung Großbritannien zu gelangen. Anwohner und Lkw-Fahrer hatten sich zunehmend verzweifelt und wütend über die Situation vor Ort gezeigt.

03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Le Maroc accélère le retour de ses ressortissants arrivés clandestinement en Allemagne · Kategorien: Deutschland, Marokko

Quelle: Jeune Afrique

Mohammed VI et la chancelière allemande Angela Merkel se sont entretenus par téléphone mercredi pour accélérer le retour des ressortissants marocains arrivés clandestinement en Allemagne. Le ministre de l’Intérieur se rendra prochainement à Berlin pour finaliser les termes de cet accord.

Après s’être téléphonés mercredi, Mohammed VI et Angela Merkel passent la vitesse supérieure. Cette longue conversation entre les deux chefs d’État, qui portait principalement sur le rapatriement des immigrés clandestins marocains présents en Allemagne, a débouché sur une décision claire de la part de Rabat. Le royaume s’est engagé à accélérer le retour de ses ressortissants venus illégalement sur le territoire allemand.

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03. Oktober 2016 · Kommentare deaktiviert für Ritorno a Lampedusa · Kategorien: Italien, Mittelmeerroute · Tags:

Quelle: La Repubblica

Nel terzo anniversario del naufragio in cui persero la vita 368 migranti, 25 sopravvissuti si sono ritrovati sull’isola per raccontare le loro storie. E per chiedere che stragi come quella non si ripetano più

dal nostro inviato FABIO TONACCI

LAMPEDUSA – Le loro vite nuove costruite in tre anni d’Europa le hanno riportate come testimonianza a Lampedusa. Dove tutto poteva finire, e invece tutto è iniziato. In 25 dei 155 sopravvissuti al naufragio del 3 ottobre 2013, in cui affogarono 368 eritrei salpati dalla Libia, sono tornati sull’isola per il terzo anniversario della strage. Il primo dopo l’approvazione della legge che ha dichiarato quella data Giornata della Memoria e dell’Accoglienza. La diaspora dei migranti li ha sparpagliati in tutto il Nord Europa. Uno solo è rimasto in Italia, con la Comunità di Sant’Egidio.

Chi è tornato racconta a Repubblica un pezzo di sé. Qualcuno, si intuisce, omettendo le reali difficoltà dell’integrazione. „L’Europa inizia a Lampedusa, questo è il messaggio“, dice Tarek Brhane, presidente del Comitato 3 Ottobre che ha organizzato la tre giorni di celebrazioni. „Dal 2013 sono morte in mare altre 11.400 persone. Siamo stufi di contare i cadaveri“.

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