19. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für USA: Grenzabschottung · Kategorien: USA · Tags:

Telepolis | 18.02.2014

USA grenzen sich von Amerika ab

Harald Neuber

In den neunziger Jahren haben die USA Sperranlagen zu Mexiko errichtet. Nun soll die Konstruktion massiv ausgeweitet werden – Gated Nations Teil 6

Die weltweit wohl bekannteste Grenzanlage erstreckt sich zwischen den USA und Mexiko. Das Bauwerk ist – bislang zumindest – noch nicht einmal eines der größten, aber es ist der westlichen Welt am nächsten. Anders als im Nahen Osten, in den Wüstegebieten Arabiens oder entfernten Gegenden Zentralasiens sind hier Menschen aus dem westlichen Kulturkreis betroffen. Dazu zählen eben auch die „Hispanics“, meist Mexikaner, die sich in den USA niedergelassen haben und in die Mittelschicht aufgestiegen sind. Dies und die negativen Auswirkungen für US-Bürger in den grenznahen Gebieten rückt diese Anlage stärker in den Fokus der gesellschaftlichen und medialen Aufmerksamkeit als andere vergleichbare Bauwerke.
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18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa: 2 Tote, 123 Flüchtlinge auf Schlauchboot in Seenot · Kategorien: Italien · Tags: ,

„Lampedusa: soccorso gommone, due cadaveri

L’allarme nella mattinata di lunedì. Sms alla Capitaneria: «Motore in avaria, siamo in balia della onde». […]

Un gommone di migranti a bordo è stato soccorso lunedì sera a circa 145 miglia a sud-ovest di Lampedusa da un mercantile dirottato sul posto dal Comando generale delle Capitanerie di Porto: a bordo 107 uomini, 16 donne e due cadaveri, anch’essi di uomini. […] – I fatti, secondo quanto si è appreso dal Comando generale delle Capitanerie di Porto, risalgono a lunedì intorno alle 11,30 quando la Guardia Costiera di Palermo ha ricevuto una telefonata con un satellitare Thuraya da parte di un gruppo di migranti. Questi hanno detto di trovarsi a bordo di un gommone di circa sette metri, con il motore in avaria e di essere in balia delle onde. Hanno anche dato la loro posizione stimata, che è stata poi confermata dai controlli effettuati dalla Guardia Costiera tramite il gestore telefonico. Il Comando generale delle Capitanerie ha quindi dirottato sul posto diversi mercantili che si trovavano in zona: il primo a raggiungere il gommone è stato il cargo greco Rizopon che in serata ha completato il trasbordo dei migranti.18 febbraio 2014″

via Lampedusa: soccorso gommone, due cadaveri – Corriere.it

18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Ceuta EU-Zaun: Schüsse auf schwimmende Flüchtlinge – Presse · Kategorien: Marokko, Spanien

Abwehrschlacht am europäischen Burggraben

Von Oliver Meiler

Mit fast allen Mitteln gegen Immigranten: Spanien schottet seine Exklaven Ceuta und Melilla ab.

via Abwehrschlacht am europäischen Burggraben – News Ausland: Naher Osten & Afrika – tagesanzeiger.ch

18. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Melilla: EU-Zaun Kletterer – Fotos · Kategorien: Marokko, Spanien

http://www.elmundo.es/album/espana/

17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für „The Migration Apparatus“ (Feldmann) · Kategorien: Lesetipps · Tags:

H/SOZ/KULT

G. Feldman: The Migration Apparatus

Autor(en): Feldman, Gregory
Titel: The Migration Apparatus. Security, Labor, and Policymaking in the European Union
Ort: Stanford
Verlag: Stanford University Press
Jahr: 2011
ISBN: 978-0-804-76107-9
Umfang/Preis: 248 S.; € 19,00

Rezensiert für den Rezensionsdienst „Europäische Ethnologie / Kulturanthropologie / Volkskunde“ bei H-Soz-u-Kult von:

Jens Adam, Humboldt-Universität zu Berlin, E-Mail: JensCAdam@gmx.de

Wie lassen sich komplexe, räumlich schwer begrenzbare und institutionell vielfältig verflochtene Systeme zur Regulierung von Bevölkerungen oder zur Steuerung politischer „Probleme“ ethnographisch untersuchen? So lautet eine zentrale Fragestellung in den gegenwärtigen Diskussionen zu einer Anthropologie politischer Felder[1], zu denen Gregory Feldman mit seinem Buch „The Migration Apparatus“ einen wichtigen Beitrag leistet. Im Fokus steht das sich zunehmend verdichtende System der EU zum „Migrationsmanagement“, mit dem europäische Politiker und Beamte versuchen, das „Problem“ einer unkontrollierten Wanderung von Migranten aus dem globalen Süden nach Europa in den Griff zu bekommen. Dieses „Problem“ – so zeigt Feldman auf – ist nicht nur politisch und diskursiv produziert, sondern verweist auf dominante Formen des Umgangs europäischer Öffentlichkeiten mit Migration entsprechend einer Logik der Abwehr, Abgrenzung und Restriktion, welche die längerfristigen und strukturellen Rahmenbedingungen dieser Wanderbewegungen auszublenden versucht. Dass dieses System nicht nur die massiven Ungleichheiten einer globalen Wirtschaftsordnung verteidigt und reproduziert, sondern gewaltdurchzogen ist und regelmäßig zu tödlichen Konsequenzen führt, wird als Reaktion auf die Geschehnisse vor und auf Lampedusa vermehrt auch von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen.[2]

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17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg, Demonstration 01.03.2014 · Kategorien: Deutschland, Termine [alt]

Aufruf zur Demo am 1. März in Hamburg

LAMPEDUSA IN HAMBURG

PARADE FOR OUR RIGHTS – WE ARE HERE TO STAY!

  • Ein Jahr nach der Beendigung des EU Programms “emergencia Africa norte”,
  • ein Jahr Leben auf der Strasse,
  • drei Jahre nach dem NATO Krieg in Libyen,
  • drei Jahre seit dem Trauma des Krieges und dem Verlust von allem außer dem nackten Leben,
  • zehn Monate des Kampfes für die Anerkennung unserer Rechte in Hamburg,
  • zehn Monate zwischen der Solidarität aus der Gesellschaft und der Ignoranz durch die Regierung…

…steht unser Leben und das unserer Familien immer noch auf dem Kopf. Mit fortschreitender Zeit ohne Veränderung unserer rechtlichen Situation, die uns ermöglichen würde, endlich ein „normales“ Leben zu beginnen, wächst der psychische Druck auf die Mitglieder unserer Gruppe.

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17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Sizilien: US-Satellitenbasis MUOS · Kategorien: Italien · Tags:

http://www.informarexresistere.fr/2014/02/17

Il Muos è completo, Crocetta si nasconde ma la lotta continua

di Angelo Fontanella

La terza parabola del Muos è stata montata, per cui l’ennesimo strumento di guerra e di occupazione americano in territorio italiano è completato, per un costo complessivo prossimo ai 13 miliardi di dollari, diventando quindi uno dei più lucrosi affari per i colossi dell’industria militare: la Lockheed Martin e laBoeing, che si occupano della costruzione e messa in orbita dei satelliti; la General Dynamics, che sta realizzando i quattro terminal terrestri; la Harris Corporation, che invece fornirà le potentissime antenne ad altissima frequenza (UHF), la cui incompatibilità con l’uomo e l’ambiente è cosa ormai accertata.

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17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Ceuta EU-Zaun: „Auf Ertrinkende schießen“ (Luis García Montero) · Kategorien: Lesetipps · Tags:

http://www.infolibre.es/noticias/opinion/

Los ahogados

Los ojos abiertos de los ahogados son una interrogación. Miran a la muerte, preguntan, piden explicaciones. Cuando la muerte ajena depende de nosotros, los ojos flotan para siempre en la memoria. Recuerdo a Albert Camus, vuelvo al punzante sentimiento de culpa de Jean Baptiste Clamence, el juez peregrino de La caída (1956). Un hombre se cruza con una mujer en un puente del Sena. De pronto la vida se condensa en unos segundos, en el vértigo de una decisión. La mujer es una suicida que se lanza a las aguas del río. ¿Qué hacer? El hombre puede desentenderse, quedarse quieto, seguir camino. Puede también lanzarse al agua, dar socorro a la vida que se pierde.

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17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Lampedusa in Hamburg: zwei Festnahmen · Kategorien: Deutschland

Zwei Festnahmen  „Lampedusa in Hamburg“

Die Verfolgung der libyschen Kriegsflüchtlinge hat in Hamburg wieder konkrete Formen angenommen.

Am Samstag, 15.02. 2014, sind zwei Mitglieder der Gruppe der libyschen Kriegsflüchtlinge „Lampedusa in Hamburg” ohne Angabe von Gründen kontrolliert und festgenommen worden.
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17. Februar 2014 · Kommentare deaktiviert für Ceuta EU-Zaun: Info zu Guardia Civil Apparat und Kommandostruktur · Kategorien: Marokko, Spanien · Tags: ,

Ceuta hat 85.000 EinwohnerInnen auf 19 Quadratkilometern. Die Grenze der Halbinsel, die Ceuta von Marokko trennt, verläuft auf 8,5 Kilometern und zementiert ein enormes Wohlstandsgefälle, das weltweit nur von der Grenze zwischen Nord- und Südkorea übertroffen wird. Die Grenze  besteht seit 2005 aus einem Doppelzaun mit einer Höhe von 6 Metern, mit Klingendraht versehen. Zwischen den Zäunen verläuft eine asphaltierte Straße für die Guardia Civil und die Polizei. Die Zäunen und Wachtürme sind mit Überwachungskameras und Nachtsichtkameras bestückt.

Der Grenzzaun mit Klingendraht kommt von dem Unternehmen European Security Fencing (s. http://www.esfdeutschland.de/pdfs/Katalog_ESF.pdf).

Die Zahl des eingesetzten paramlilitärischen Guardia Civil Personals an der Grenze und seine Einsatzregeln werden geheim gehalten. Der Apparat besteht neben den gewöhnlichen Guardia Civil Einheiten aus mobilen speziellen Aufstandsbekämpfungstruppen  [Grupos de Reserva y Seguridad (GRS)] sowie Wasser-Spezialeinheiten [Grupos Especiales de Actividades Subacuáticas (GEAS)] und Meereinsatztruppen [Servicio Marítimo (SERMAR)].

An der Spitze der Kommandokette in Ceuta steht das „Zentrum komplexer Einsätze“ [Centro de Operaciones Complejas (COC)] das das Gebiet vor der EU-Grenze bis weit nach Marokko hinein überwacht. Es lenkt bei Flüchtlingsbewegungen die marokkanische Gendarmerie im Vorfeld und gibt seine Befehle an die Comandancia de Ceuta, an das Módulo de Intervención Rápida (MIR) der Grupos de Reserva y Seguridad (GRS), an den Servicio Marítimo und an die GEAS.
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