28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Proteste gegen Verhaftungen in Region Sidi Bouzid · Kategorien: Tunesien · Tags:

Arrestation de 30 personnes à El Omrane et sit-in de protestation devant le gouvernorat de Sidi Bouzid


Plusieurs composantes de la société civile ont décidé d’organiser une manifestation, ce vendredi devant le siège du gouvernorat de Sidi Bouzid au lendemain d’une nuit agitée dans  la localité d’El Omrane au cours de laquelle 30 personnes ont été arrêtées suite aux affrontements entre sit-inneurs et les forces de l’ordre.

Parmi les personnes arrêtées figurent deux femmes et Abdessalem Hidaoui membre du syndicat de l’enseignement secondaire, a indiqué à TunisieNumerique Lazhar Gharbi porte-parole du Front du 17  Décembre.

La manifestation de ce vendredi 28 septembre à laquelle participent des syndicalistes, des juristes, des membres du front du 17 décembre, des membres du comité de défense de la révolution, vise à dénoncer les incidents de jeudi soir lors de l’intervention des forces de sécurité pour lever le sit-in organisé par les habitants de la localité d’El Omrane.

Selon Lazhar Gharbi le syndicat de l’enseignement secondaire a décrété une grève au niveau local pour ce vendredi, affirmant que tous les établissements de la délégation de Bouzaïane ont été fermés.

28. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge: Potsdam · Kategorien: Deutschland · Tags:

Flüchtlingsprotestmarsch kommt nach Potsdam / Demo 5.10.

27. September 2012

Am 4. Oktober kommt der Protest­marsch von Flüchtlin­gen aus Bayern in Potsdam an – auf ihrem Weg dorthin, wo die Gesetze, die sie knechten, ge­macht werden. Wir wollen diesen ent­schlos­senen Kämp­fer.innen einen würdigen Empfang bereiten.

Do 4.10. 16.00 Flüchtlingsheim Schlaatz An der alten Zauche 2 b

Begrüßung und Volksküche, anschließend gemeinsamer Gang zum Freiland

Do 4.10. 20.00 Freiland e.V. F.-Engels-Str. 22

Vokü und Bericht vom Marsch

Fr 5.10. 11.00 Freiland e.V. F.-Engels-Str. 22

Demo zur Glienecker Brücke, dort Begrüßung durch Berliner Aktivist.innen

Hier die Route der Demo. Vielleicht machen wir noch eine Zwischenkundgebung unter dem Brauhausberg (Landtag).
27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge Hamburg 29.09.2012 · Kategorien: Deutschland · Tags:

Presseerklärung, 27.Sept. 2012

Einladung zur Kundgebung

Solidarität mit dem Flüchtlingsprotestmarsch von Würzburg nach Berlin

Kundgebung in Hamburg am Samstag, dem 29. September 2012, Hauptbahnhof/Glockengießerwall um13.30Uhr

Ausgelöst durch den Tod des iranischen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar in einem Würzburger Flüchtlingslager hatten Flüchtlinge im März 2012 in der Würzburger Innenstadt ein Protestcamp errichtet und waren in den Hungerstreik getreten, um auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam zu machen. Flüchtlinge aus neun Städten folgten ihrem Beispiel.

Die nunmehr sechsmonatigen Proteste gipfeln jetzt in einem gemeinsamen Protestmarsch nach Berlin. Seit dem 08. September haben sich Flüchtlingsaktivisten auf zwei Routen von Würzburg nach Berlin aufgemacht, wo sie ca. Anfang Oktober eintreffen wollen.

Ihre Forderungen sind u.a.:

  • Abschaffung der Residenzpflicht
  • Abschaffung der Abschiebegesetze
  • Abschaffung aller Flüchtlingslager

In einem mehrsprachigen Aufruf rufen die Organisator_innen zu ihrem Protest auf:

„Wir werden keine Gesetze respektieren, die uns nicht als Menschen respektieren. Die streikenden Flüchtlinge in ganz Deutschland, die einen starken und koordinierten gemeinsamen Protest begonnen haben, haben beschlossen am 8.September eine neue Aktion zu starten: Ab diesem Tag werden Asylsuchende auf 2 verschiedenen Routen nach Berlin marschieren, um dort der deutschen Regierung zu zeigen, dass auf jede Anwendung des unmenschlichen Abschiebegesetzes eine Reaktion der Bewegung folgen wird. Die Flüchtlinge werden lauter schreien denn je, sie werden ihren Kampf weiterführen, bis die Lager mit ihren katastrophalen Bedingungen geschlossen werden. Mit der Versammlung in Berlin werden die Flüchtlinge aktiv gegen die diskriminierende Residenzpflicht verstoßen, die sie zwingt, sich in einem bestimmten Bereich aufzuhalten.“

In einem Statement vom 17.09. erklären die Flüchtlinge außerdem:

„Für uns existiert kein Blatt im Gesetzbuch. Durch unsere Anwesenheit beweisen wir wieviele Fehler in den Gesetzen enthalten sind. Gesetze, die uns einst in einem anderen Land zur Flucht gezwungen haben und uns hier nun bis in den Tod langsam zermürben, in dem unser Menschsein ignoriert wird …

Wir haben die Flüchtlingslager verlassen und die Essenspakete boykottiert. Wir haben die Gutscheine ignoriert und die Plätze der Städte besetzt. Die Hungerstreiks haben unsere Kraft unter Beweis gestellt. …

Wir kämpfen gegen die menschenverachtenden Gesetze, die uns an den Rand der Gesellschaft drängen und uns kriminalisieren. … Wir verstehen uns in erster Linie als Menschen, dann als Bürger_innen.“

Wir schließen uns den Forderungen der Flüchtlinge an und rufen zur Unterstützung des Protestmarsches auf!

Auch in Hamburg wird die ausgrenzende Praxis und Gesetzgebung gegen geflüchtete Menschen deutlich: Hamburg lagert die Erstaufnahme nach Nostorf-Horst in Mecklenburg-Vorpommern aus. Viele Flüchtlinge werden direkt von dort in ihre Länder abgeschoben.

Hamburg ist verantwortlich für viele Abschiebungen von Roma in Hunger, Elend und rassistische Diskriminierung. Von der Residenzpflicht sind Hamburger Flüchtlinge ebenfalls betroffen sowie diejenigen, die sich „unerlaubt“ in der Stadt aufhalten, weil es für Menschen in den Lagern weitab von Städten und unter unmenschlichen Bedingungen nicht auszuhalten ist und sie damit aktiv Widerstand gegen die Residenzpflicht leisten.

Einladung zum Gespräch

Die Flüchtlinge der westlichen Marschroute (Bustour) besuchen am Samstag auch Hamburg und werden hier nachmittags an der Kundgebung teilnehmen. Wir laden Sie, Journalistinnen und Journalisten, herzlich ein, mit den protestierenden Flüchtlingen zu sprechen!

Kontakte hier:

Während des Protestmarsches und der Bustour sind die Pressekontakte wie folgt:

Der Pressekontakt für alle Fragen den Protestmarsch betreffend:

Media.refugeeprotest@gmail.com

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.:017698340806

Der Pressekontakt für alle Fragen die Bustour betreffend:

Media.refugeeprotest@gmail.com

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.:017679837911

 

 

Für den Flüchtlingsrat Hamburg:

Hermann Hardt

Tel.(FR):040 – 431587,Mobil:0176 – 69383271

 

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingslager Calais: Massenverhaftung und Zuspitzung · Kategorien: Frankreich · Tags:

URGENT APPEAL: blankets, sleeping bags, tents, waterproofs, warm clothes etc. desperately needed as the police keep destroying everything. The manhunt continues, under the pouring rain. Complete list of materials needed and contacts below.

Chiara

26.09.12: Eviction of Salam followed by mass road block next to the port. Lighthouse area also evicted. Mass arrests.

Pictures to come…

Yesterday morning at 6am many many police – PAF and CRS – arrived at the place of food distribution and kicked everybody out in the rain. A lot of people were arrested, around 50 people, and everyone was not allowed to take their blankets or sleeping bags with them (which had just been distributed two days before by Medicin du Monde) though they were able to take some personal bags.

People were released throughout the day – though not everybody, some still remain in the detention centre.

After the food distrobution by Salam at 6pm more blankets were distributed. Many people from the associations gathered in the distribution place and it was decided together by many communities that they wanted to make a road block in protest to the eviction that morning.

It was very beautiful to see, maybe 100 people or less sat and stood in the road to the port and blocked traffic. Plastic sheeting was brought and people made makeshift tents over the road. Cardboard sheets were written on with slogans like “where are our human rights?” and “we are not criminals!”.

Chanting and singing and dancing made the atmosphere a bit like a surreal party. There were many police – Nationale, PAF, BAC – who stood and watched for a couple of hours at a distance, directing traffic. A huge storm came over the demonstrators with thunder and lighting and terrible rain – people held out in the road in the rain until it was totally dark before dispersing to find places to sleep.

This morning at 6.30am the police came again in HUGE numbers. PAF and CRS. They evicted the area outside of the food distribution and arrested everyone. They were not very violent but really unpleasant.. They woke people by cutting the tents from over their heads and stamping on the plastic, with people sleeping inside. It was very cold and the CRS found it amusing that so many people were shivering and wrapping themselves in blankets.

The translator they brought with them did not speak Pashto or Dari – only Arabic. 95% of the people arrested were Afghan and so the woman walking round screaming in Arabic that everybody must go to the police station to show their papers and could take there bags, was not understood.

In the police station people were divided into language groups, Pashto/Dari/Farsi/Arabic/Urdu and put into cells. The police were calling the porta-cabin where most of their cells are, “la maison Afghanistan”.

We are unsure at the moment how many people are left inside – but it seems most are released. The last person from “la maison Afghanistan” was released today but we are still not sure about the other police cells.

It seems somewhat like a bad joke here at the moment. With the constant rain and now what seems to be becoming an eviction trend the days are very long and uncomfortable. We desperately need more tents/sleeping bags/blankets/waterproof coats etc.
For more information, photos, updates to come:

http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/

What we need:
Tents, tarpaulin, blankets, sleeping bags, men’s clothes: jackets, jumpers, trousers,  T shirts M/S, hats, scarves, gloves, underwear, socks, men’s shoes– we need lots of them.
Books – in any and all languages. Especially, English, French, Italian, Arabic, Pashto, Farsi, Tigrinya, Amharic and Greek. Language dictionaries would be really really cool, and really well used. (We have many in German and Swedish already so don’t need any more!)
Games – card games, board games, dominoes etc..
Tools/bike equipment – the bike workshop space is good but could be excellent. We need tools and other equipment and as usual more bikes and trailers.
Phone chargers and English sim cards (Lyca and O2)

– Also we are in DESPERATE need of cameras… We are missing so much potential footage that could be used against the police.

And if you have any spare time we would love to see you because we have a massive shortage of activists but so much to do!!

Contact :

00 33 6 45 46 59 86 (from outside France)

06 45 46 59 86 (from inside France)

Email: calais_solidarity@riseup.net

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Tunesien: Sidi Bouzid – Verhaftungen · Kategorien: Tunesien · Tags:

Seit zwei Wochen halten im Raum von Sidi Bouzid im tunesischen Landesinneren Proteste in Form von Straßenblockaden an. Die Überlandstraße Sfax-Gafsa ist dadurch gesperrt. Am 26.09.2012 hat die Polizei 13 Blockierer verhaftet, aber die Straßenblockaden gehen weiter.

http://www.tap.info.tn/fr/fr/component/content/article/378-actualite/33518-sidi-bouzid-arrestation-de-13-personnes-suite-au-blocage-dune-route.html

 

27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Madrid 25.09.2012 · Kategorien: Spanien · Tags:

„So friedlich wie am Wochenende in Portugal blieb es in der spanischen Hauptstadt am späten Dienstag nicht, wo ebenfalls friedlich das Parlament belagert werden sollte. Schon im Vorfeld hatte die konservative Regierung die Stimmung enorm angeheizt. Sie hatte so getan, als müsse das Parlament vor Putschisten verteidigt werden, weil Empörte dazu aufgerufen hatten, am 25. September den Kongress einzukreisen. Die Vizeministerpräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría hatte erklärt: „Das letzte Mal als der Kongress eingekreist und eingenommen wurde, war bei einem Staatsstreich.““

Vollständiger Text:

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37707/1.html

21. September 2012 · Kommentare deaktiviert für UK: Blockade Abschiebeknast erfolgreich – 35 TamilInnen nicht abgeschoben · Kategorien: Nicht zugeordnet · Tags: , ,

Direct action gets the goods: blockade helps stop 35 people being deported

some of no borders | 21.09.2012 15:30

A blockade of Colnbrook and Harmondsworth detention centres on Wednesday (19 September) held up the UK Border Agency’s planned deportation of Tamil refugees back to the killing fields of Sri Lanka. With one person D-locked under a deportation coach, the blockade held for 3 1/2 hours, long enough for the deporters to miss their flight slot and for 35 people to get off with legal injunctions.

srilanka blockade 9/12
srilanka blockade 9/12

At 2.30pm on Wednesday, 60 Sri Lankan nationals, mainly Tamil, were due to be deported to Colombo from Stansted airport where they faced a very real risk of arrest and torture on arrival. [1]

However, at 11am, as one of the WH Tours coaches of deportees emerged from Colnbrook and Harmondsworth detention centres headed for the airport, around a dozen people rushed to stop it. One of them climbed under the coach and attached their neck with a bicycle d-lock to the underside. Supporters immediately held up a sign telling the driver not to move as someone was under the coach, and recorded themselves explaining this to him. The coach then remained stationary for 3 1/2 hours. The engine was kept running: according to the driver, turning off the ignition lowers the suspension and could result in the person being crushed. This may seem dangerous for the person involved, but it was a much smaller risk than that faced by many of the people on the coach who feared torture or death on return.

Vollständiger Text:

http://www.indymedia.org.uk/en/2012/09/500390.html

siehe auch:

Sri Lankan asylum seekers removed from deportation flight at last minute after judge accepts there is risk of torture
http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/sri-lankan-asylum-seekers-removed-from-deportation-flight-at-last-minute-after-judge-accepts-there-is-risk-of-torture-8157192.html

21. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge · Kategorien: Deutschland · Tags:

Zweite Gemeinsame Pressemitteilung der Fuß- und der Busgruppe des Protestmarsches der Flüchtlinge nach Berlin: Sammelabschiebung in Düsseldorf und Aktionstag in Erfurt

Videos zum Flüchtlingsprotestmarsch
3Sat – Flüchtlinge Bus tour in NRW und Aktionstag in Thueringen
http://thevoiceforum.org/node/2752

Düsseldorf/Erfurt den 20.09.2012

Düsseldorf
Für die Bustour wurde heute wieder einmal deutlich, wie effektiv staatlicher Rassismus arbeitet: Die Aktivist_innen der Bustour und lokale Unterstützer_innen sammelten sich um 8 Uhr morgens am düsseldorfer Flughafen, um gegen eine Sammelabschiebung in den Kosovo zu protestieren, die gemeinsam von der Fluglinie Airberlin und staatlichen Deportationsstrukturen organisiert wurde. Rund 30 Aktivist_innen standen an verschiedenen Fracht-Gates des Flughafens, aber alles, was sie sehen konnten, war ein massives Polizei-Aufgebot und um etwa 9 Uhr einen leeren Linienbus mit Eisengittern, der das Gate verließ.

Die Deportation wurde so umorganisiert, dass der Gefangenenbus nicht an den Protestierenden vorbei kam. Diese Deportationen finden in Düsseldorf alle zwei Wochen statt und ihnen wird normalerweise in und um den Flughafen mit Protesten begegnet. Die Ignoranz der Bevölkerung insgesamt ist allerdings schockierend.

Nach der Deportation wurde im Flughafen zwei Stunden lang demonstriert und hauptsächlich vor Check-in-Schaltern von Airberlin und Lufthansa deutlich auf deren Geschäft mit Sammelabschiebung hingewiesen und auch auf die enge
Verknüpfung von Unternehmens-Profiten und staatlichem Rassismus, die dazu führt, dass Menschen morgens geweckt und aus ihrem Zuhause verschleppt werden. Die Protestierenden trafen auf zwei junge Menschen, deren Mutter an diesem Morgen mit dem Deportations-Flug in den Kosovo verfrachtet wurde. Obwohl den Protestierenden die grausame Abschiebe-Praxis bekannt ist, war es schockierend zu sehen wie am Flughafen die Angestellten von Airberlin, die Polizei, die gerade Menschen deportiert hatte und die Familien von denjenigen, die Opfer dieser Verbrechen wurden, aufeinander trafen.

Erfurt
Am 18.09.2012 veranstaltete die Fußgruppe einen Aktionstag in Erfurt. Er begann mit einer Kundgebung und einer Pressekonferenz vor dem Thüringer Landtag. Im Anschluss führte ein Demonstrationszug von ca. 200 Menschen, bestehend aus Flüchtlingen, Unterstützer_innen und sympathisierenden Bürger_innen, durch die Stadt Erfurt, wobei mehrere
Kundgebungen unter anderem vor den vier Flüchtlingsheimen durchgeführt wurden. Die Abschlusskundgebung fand am Erfurter Hauptbahnhof statt, bei der nochmals die Situation der Flüchtlinge in Deutschland ausführlich der Öffentlichkeit geschildert wurde.
Die Polizeipräsenz bestand zu Beginn lediglich aus sechs Beamten, die bei einer Störaktion der NPD während der ersten Kundgebung vor dem Thüringer Landtag sichtlich überfordert waren. Die Aktivist_innen des Protestmarsches entrissen den Neonazis rassistisches Propagandamaterial und verdrängten sie anschließend vom Kundgebungsort. Später wurde für den Demonstrationszug die Polizeipräsenz massiv erhöht. Es stellt sich die Frage, warum die Polizei auf solche Vorfälle nicht vorbereitet war, da bereits im Vorfeld bekannt war, dass die NPD-Bundesgeschäftsführung zu solchen Störaktionen aufgerufen hatte und darüber hinaus erst kürzlich Medienberichte zu verstärkter rechter Gewalt in Erfurt veröffentlicht worden sind.

Im Folgenden finden sich Auszüge aus der Rede eines Flüchtlings und Teilnehmers am Protestmarsch auf der Demonstration in Erfurt:

„Vor sechs Monaten entschieden wir uns für den Weg des Widerstands. Dafür sind wir auf die Straße gekommen, sind in den Hungerstreik getreten, haben unsere Lippen zugenäht, haben mit Menschen von Angesicht zu Angesicht gesprochen. Seit elf Tagen nun schreiten wir gemeinsam voran, auf dem Weg nach Berlin, um die Absurdität der Residenzpflicht unter Beweis zu
stellen. Denn wir sind Menschen, die keine Fesseln dulden. Und um diese zu sprengen ist uns kein Weg zu beschwerlich. (…) Alle Menschen, ob Asylbewerber_innen oder Bürger_innen, fordern wir auf sich uns anzuschließen, um gemeinsam eine menschlichere Welt zu erreichen.“

Unter folgenden Links finden Sie Fotoaufnahmen (aufgenommen von Mahdiyeh Tayefeh Kalhori), über deren Veröffentlichung mitsamt Quellenangabe wir uns freuen würden.

https://dl.dropbox.com/u/83559840/IMG_3775.JPG
https://dl.dropbox.com/u/83559840/IMG_3645.JPG
https://dl.dropbox.com/u/83559840/IMG_3585.JPG
https://dl.dropbox.com/u/83559840/IMG_3540.JPG

Unter folgendem Link finden Sie außerdem aktuelle Erklärungen des Protestmarsches unter anderem zur kürzlichen Sammelabschiebung in Düsseldorf sowie zu Selbstmorden und Selbstmordversuchen in deutschen Flüchtlingslagern, die durch einen weiteren Suizidversuch in Bogen* am 18.09. erneut an trauriger Aktualität gewinnt:
http://www.refugeetentaction.net/index.php?option=com_content&view=categ

Das Koordinationskommittee des Protestmarsches der Flüchtlinge nach Berlin

21. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Demonstration in Palermo gegen die tödliche Abschottung im Mittelmeer · Kategorien: Italien · Tags: , ,

„Fermiamo La Strage Nel Mediterraneo“

Von Alexa Magsaam

„Beenden wir das Blutbad im Mittelmeer“, so der Slogan der Demonstration am 19. September 2012 in Palermo, initiiert vom ‚Forum Antirazzista di Palermo’. Ein schwarzer Trauerzug zog Donnerstagnachmittag vom Hafen bis zum Piazza Ruggero Settimo, direkt vor das Teatro Politeam im Zentrum Palermos.
Vollständiger Text:

Kurzbericht mit Fotos:

http://palermo.repubblica.it/cronaca/2012/09/20/foto/sit-in_contro_le_morti_in_mare_del_coordinamento_antirazzista-42897074/1/?ref=search

20. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Protestmarsch Flüchtlinge – Bielefeld 21.09.2012 · Kategorien: Deutschland · Tags:

Pressemitteilung: Protestmarsch von Geflüchteten macht halt in Bielefeld

Der bundesweite Protestmarsch der Geflüchteten macht am 21.09 halt in Bielefeld. Um unsere Solidarität mit dem Protestmarsch aus zudrücken, wird es am Freitag den 21.09 um 16h eine Kundgebung vor C&A (Bahnhofstrasse) geben.

Im Rahmen des bundesweiten Protestmarsches Geflüchteter wird am Freitag, dem 21.09.2012 um 16 Uhr in der Bielefelder Innenstadt eine Kundgebung vor C&A abgehalten. Weiterlesen »