19. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Auch Mazedonien will einen Zaun bauen · Kategorien: Balkanroute, Mazedonien · Tags:

Quelle: der Standard

von Adelheid Wölfl

Weil sie befürchten, dass Deutschland, Österreich und Slowenien bald weniger Flüchtlinge aufnehmen, treffen die Staaten Südosteuropas Vorkehrungen

Ein bisschen eifersüchtig sind manche hier schon auf die Flüchtlinge. Denn viele Südosteuropäer haben in den vergangenen Jahren das Leben in Deutschland und Österreich zumindest „gekostet“, als sie um Asyl ansuchten, bevor sie wieder abgeschoben wurden. Der 21-jährige Ardian B. war etwa eineinhalb Jahre in Niederösterreich. Jetzt lebt er davon, Flüchtlinge in die Busse hier an der mazedonisch-serbischen Grenze zu schicken. Vom Busfahrer bekommt er für jeden Flüchtling fünf Euro.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Serbien und Kroatien bereiten sich auf Rückführungen vor · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Kroatien, Serbien, Slowenien · Tags:

Quelle: der Standard

von Adelheid Wölfl aus Sarajevo

Länder auf der Fluchtroute reagieren auf die Flüchtlingspolitik in Slowenien und Deutschland

Jene Länder, durch die die Fluchtroute auf dem Balkan führt, wollen offenbar darauf vorbereitet sein, dass Deutschland den Zustrom von Flüchtlingen drosselt. Slowenien baut weiter an dem Zaun an der Grenze zu Kroatien. Premier Miro Cerar betonte am Montag bei einem Auftritt im Fernsehen, dass Slowenien selbst darüber entscheide, wie man auf die Flüchtlingskrise reagiere. Cerar sagte auch, dass die Entscheidung, einen Zaun zu bauen, für Österreich wie für Deutschland überraschend gekommen sei. Diese hätten dagegen protestiert, man habe ihnen jedoch erklärt, dass man nicht beabsichtige, die Grenze zu schließen. Gleichzeitig meinte er, dass Slowenien die österreichische Regierung darum gebeten habe, keinen Zaun an der gemeinsamen Grenze zu errichten.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Flüchtlingskrise: Mazedonien plant Zaun an der Grenze zu Griechenland“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland, Mazedonien · Tags:

Quelle: Spiegel Online

Mazedonien hat mit Vorbereitungen für einen Zaun an der Grenze zu Griechenland begonnen. Das Land wappnet sich für den Fall, dass Westeuropa keine Flüchtlinge mehr aufnehmen will.

Nach Ungarn und Slowenien erwägt offenbar auch Mazedonien, seine Grenze mit einem Zaun abzuriegeln. Die Armee habe am Montag damit begonnen, das Gelände an der Grenze zu Griechenland entsprechend zu präparieren, berichtete der Fernsehsender Telma TV. Flüchtlinge, die aus dem südlichen Nachbarland kommen und weiter nach Westeuropa reisen wollen, sollen somit zurückgehalten werden. Der mazedonische Sicherheitsrat hatte am Wochenende über entsprechende Maßnahmen beraten und die Streitkräfte am Sonntag aufgefordert, mit der Vorbereitung für den Zaun zu beginnen.

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17. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Silent crossing through Bulgaria ends up in registration process in Serbia · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Serbien, Türkei · Tags:

Quelle: bulgaria.bordermonitoring.eu

Most of the refugees, crossing via Bulgaria, arrive in Dimitrovgrad, a little town, that is 4 km from the Serbian-Bulgarian Border and 60m away from Sofia, the capital of Bulgaria. They have to register at a camp, that is managed by the Serbian border police. Registered people have to leave the country within three days. Some are walking days before they finally arrive the police station. Taxi Drivers are waiting in front and offer a ride to Belgrade for 200 Euro. Usually they buy a bus ticket to Belgrade for 25 Euro, money that is sometimes provided by volunteers. The volunteers camp is located in the same area as the police station with the tent of the red cross and the presence of the UNHCR. At the end of the working day, the representation of the UNHCR and the Red Cross closed before 4 pm.

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14. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Wir sind auf dem Weg nach Lesvos“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags:

Quelle: Grenzenlos Kochen Hannover

Warum Lesvos?

Die No border Kitchen, die wir von Anfang an unterstützen wollten, ist ebenfalls gerade auf dem Weg dorthin. Die Hilfe wird dort akut benötigt. Diejenigen, die den Weg über das Mittelmeer überleben, kommen dort durchnässt, hungrig, traumatisiert und erschöpft an.

An vielen Orten entlang der sogenannten Balkanroute wurde die Situation durch Polizei und Militär in kontrollierte und bürokratische Bahnen gelenkt. Dies machte die Lage für Geflüchtete nicht zwangsläufig besser. Für freiwillige Helfer_innen ist es so jedoch bedeutend schwerer zu unterstützen – an vielen Orten werden Freiwillige rigoros von staatlicher Repression unterdrückt und aus den Camps vertrieben.

Wir haben überlegt und abgewogen, welches die beste Einsatzmöglichkeit für unsere Kapazitäten und eure Spenden ist. Da die Situation auf Lesvos katastrophal ist und dringend Hilfe benötigt wird, haben wir uns dazu entschlossen, uns eine Woche mehr Zeit zu nehmen und dorthin zu fahren. Dabei haben wir unter anderem einen Wifi-Hotspot von Freifunk, um für bis zu 150 Menschen gleichzeitig Internet bereitstellen zu können.

Gleich überqueren wir die tschechische Grenze. Wir halten euch auf dem Laufenden!

13. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Bericht: Bulgarische Sicherheitskräfte misshandeln Flüchtlinge · Kategorien: Balkanroute, Bulgarien, Türkei · Tags: ,

Quelle: DW

Erpressung, Körperverletzung, Drohungen – Hilfsorganisationen zufolge sind das die Methoden, mit denen Grenzbeamte in Bulgarien mit Flüchtlingen umgehen. Hundert Menschen berichten von ihren Erfahrungen an der Grenze.

„Die Schwere und Häufigkeit der dortigen Misshandlungen von Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Armut sind, ist schockierend und für einen EU-Mitgliedsstaat völlig inakzeptabel“, sagte Nikolina Milic vom Belgrader Zentrum für Menschenrechte über die Vorgänge an der türkisch-bulgarischen Grenze. Die serbische Hilfsorganisation veröffentlichte in dem Bericht „Safe Passage“ das Ergebnis von Interviews mit hundert Flüchtlingen. Die Organisation befragte die Menschen im serbischen Dimitrovgrad, wo täglich etwa 200 Migranten die Grenze zu Bulgarien überqueren.

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12. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Projekt ‚Moving Europe‘: Veranstaltungsreihe · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Termine [alt]

Quelle: Moving Europe

Vom langen Sommer der Migration zum kalten Herbst der Grenzen und Lager

Eindrücke von der Balkanroute, Oktober / November 2015

Mit der Ankündigung von Schnellverfahren und Massenabschiebungen, von Entrechtung und Selektionszentren versucht die deutsche Regierung derzeit, Flüchtlinge abzuschrecken und von Deutschland fernzuhalten. Noch immer sind jedoch Tausende entlang der Balkanroute unterwegs und trotz der im Winter immer riskanter werdenden Überfahrt kommen weiterhin Flüchtlinge auf den griechischen Inseln an. Die Gefahr, dass es zu Rückstaus kommt und die Menschen in einer untragbaren Situation verharren müssen, ist groß.

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12. November 2015 · Kommentare deaktiviert für Flüchtlingshilfe entlang der Balkanroute · Kategorien: Balkanroute · Tags:

Quelle: taz

US-Student erstellt interaktive Karte

Der Student David Altmayer hat eine interaktive Karte für Helfer erstellt. Sie zeigt, wo Geflüchtete sind und womit sie unterstützt werden können.

BERLIN taz | Ein US-amerikanischer Student hat eine interaktive „Flüchtlingshilfe-Karte“ per GoogleMaps erstellt und veröffentlicht. Auf der Karte sind sämtliche Einrichtungen entlang der sogenannten „Balkanroute“ verzeichnet, in denen freiwillige HelferInnen arbeiten. Unter anderem finden sich dort Warenlager, Flüchtlingsunterkünfte und Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Informationen stammen hauptsächlich von Hilfsorganisationen vor Ort und richten sich sowohl an Flüchtende, als auch an HelferInnen, die Unterstützung anbieten wollen.

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11. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „EU will Zentren für Flüchtlinge auf dem Balkan“ · Kategorien: Balkanroute, Deutschland, Europa, Griechenland · Tags:

Quelle: T-Online

Der Ansturm von Flüchtlingen nach Griechenland ist ungebrochen, doch die Hotspots dort sind noch im Aufbau. Um dem Chaos Herr zu werden haben die Innenminister der EU-Länder sich darauf verständigt, in den Balkanländern Zentren zur Registrierung von Flüchtlingen zu schaffen.

„Es ist unmöglich, von Griechenland zu verlangen, jeden Tag 10.000 Flüchtlinge aufzunehmen“, betonte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Diese Bearbeitungszentren sollten die im Aufbau befindlichen „Hotspots“ in Griechenland entlasten, so Asselborn, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft ausübt.

„Wir können uns eine kritische Situation vor unseren Toren nicht erlauben“, sagte er. „Es geht darum, die Ströme zu kontrollieren.“ Ziel sei aber keineswegs, Migranten zu internieren oder einzusperren.

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11. November 2015 · Kommentare deaktiviert für „Orbáns schlechtes Vorbild“ · Kategorien: Balkanroute, Europa, Kroatien, Slowenien, Ungarn · Tags:

Quelle: Zeit Online

Auch Slowenien baut jetzt einen Grenzzaun. Das könnte den Flüchtlingstreck auf dem Balkan zum Erliegen bringen – Hilfsorganisationen befürchten eine Katastrophe.

Von Thomas Roser, Belgrad

Vor Kurzem noch war Ungarn wegen der Abriegelung seiner Grenzen zu Serbien und Kroatien von den anderen Balkan-Staaten verfemt worden. Doch nun setzt auch Slowenien gegen den Flüchtlingsandrang auf den ungarischen Weg der Abzäunung. Wenige Tage nach einem Arbeitsessen von Premier Miro Cerar mit seinem Budapester Amtskollegen Viktor Orbán rammten am Mittwoch Soldaten an der Böschung des Grenzflusses Sotla erste Zaunpfähle in den feuchten Grund. 120 Kilometer seiner 670 Kilometer langen Grenze zum EU-Nachbarn Kroatien plant Slowenien, mit den als „technischen Barrieren“ bezeichneten Zäunen, gegen die unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen zu sichern.

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