Quelle: der Standard
von Adelheid Wölfl
Weil sie befürchten, dass Deutschland, Österreich und Slowenien bald weniger Flüchtlinge aufnehmen, treffen die Staaten Südosteuropas Vorkehrungen
Ein bisschen eifersüchtig sind manche hier schon auf die Flüchtlinge. Denn viele Südosteuropäer haben in den vergangenen Jahren das Leben in Deutschland und Österreich zumindest „gekostet“, als sie um Asyl ansuchten, bevor sie wieder abgeschoben wurden. Der 21-jährige Ardian B. war etwa eineinhalb Jahre in Niederösterreich. Jetzt lebt er davon, Flüchtlinge in die Busse hier an der mazedonisch-serbischen Grenze zu schicken. Vom Busfahrer bekommt er für jeden Flüchtling fünf Euro.