03. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Schiffskatastrophe südlich von Kreta · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Türkei · Tags: ,

Quelle: taz

Flüchtlingsboot vor Kreta gekentert: Viele Tote befürchtet

Südlich von Kreta sinkt ein überfülltes Boot. 340 Flüchtlinge wurden gerettet. Befürchtet wird, dass doppelt so viele an Bord waren.

ATHEN afp | Nach dem Untergang eines überfüllten Flüchtlingsboots vor der griechischen Insel Kreta sind 340 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die Such- und Rettungsaktion sei fast beendet, berichtete das staatliche griechische Fernsehen (ERT) unter Berufung auf die Küstenwache. Insgesamt könnten sich mehr als 700 Menschen auf dem Boot befunden haben. Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Freitag in Genf mit. Bislang wurden vier Leichen geborgen.

„Die bange Frage ist, wie viele Menschen tatsächlich an Bord des rund 25 Meter langen Kutters gewesen sind“, sagte ein Offizier der Küstenwache. Glaubwürdige Informationen über die Zahl der Migranten könne man zunächst von den unter Schock stehenden Schiffbrüchigen nicht bekommen, hieß es.

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02. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für „Nach der Beseitigung des griechischen Elendslagers: Tausende Migranten sind verschwunden“ · Kategorien: Balkanroute, Griechenland

Quelle: NZZ

Die Räumung Idomenis hat einen Schandfleck getilgt, das Problem aber vor allem verschoben. Die schlechte Kommunikation der griechischen Behörden erschwert zudem den Helfern die Arbeit.

Stolz verkündete die griechische Regierung letzte Woche die erfolgreiche und gewaltfreie Räumung des Flüchtlingslagers in Idomeni. Schnell zeigt sich nun aber, dass der vermeintliche Triumph ein Pyrrhussieg war: Idomeni mag leer sein und die besetzten Bahngeleise nach Norden wieder frei – doch die Bewohner zogen einfach in andere «wilde» Lager um oder vegetieren in offiziellen Auffangzentren unter katastrophalen Bedingungen vor sich hin.

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01. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Over 100 migrants land on Crete island · Kategorien: Griechenland, Türkei · Tags:

Quelle: Ekathimerini

A group of 113 mostly Afghan migrants has landed on Greece’s biggest island Crete, officials said on Wednesday, the first big arrival on the island since the migrant crisis began.

Crete, Greece’s southernmost island, lies north of Libya and Egypt. The migrants said they had set off from Antalya on Turkey’s southwestern coast, some 260 nautical miles away, police and coastguard officials said.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für UNHCR: Mittelmeer 2016 bislang 2.510 Tote · Kategorien: Ägypten, Griechenland, Italien, Libyen, Türkei · Tags: , ,

Quelle: Africanews

Libya-Italy migrant route, dramatically more dangerous – UNHCR

A United Nations official is suggesting that some 204,000 migrants and refugees have arrived in the European Union this year through the Mediterranean, and more than 2,500 have died, including 880 last week. “The North Africa-Italy route is dramatically more dangerous: 2,119 of the deaths reported to far this year have been among people making this journey, making for odds of dying as high as one in 23,” UNHCR spokesperson, William Spindler said. “2016 is particularly deadly. Some 2,510 lives were lost in the first five months of the year, against 1,855 in 2015 over the same period,” he added. […]

31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Nach Idomeni-Räumung: „Flüchtlinge haben keine Hoffnung mehr“ · Kategorien: Griechenland

Quelle: Deutschlandradio Kultur

Paul Maurer im Gespräch mit Katja Schlesinger und Frank Meyer

Zu wenig Wasser, kein warmes Essen, Übernachten im Freien: Für viele Flüchtlinge aus dem Lager Idomeni wird es in griechischen Ersatz-Camps nicht besser. Das beobachtet der Helfer Paul Maurer. Manche würden jetzt sogar nach Syrien zurückkehren.

Maurer ist für das Dokumentationsprojekt „Moving Europe“ in Griechenland unterwegs. Er hat gesehen, wie Flüchtlinge erneut in Zelten untergebracht wurden, weil Hallen schon voll seien. Manche hätten auch ganz ohne Zelt vor einem Lager nächtigen müssen, weil sie wegen Überfüllung erst gar nicht hereingelassen wurden.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Idomeni-Flüchtlinge: Strategie der Abschreckung · Kategorien: Balkanroute, Griechenland · Tags: ,

Quelle: medico international

medico kritisiert die Zustände in den griechischen Auffanglagern für Flüchtlinge aus dem geräumten Camp bei Idomeni scharf.

(Frankfurt/Main) Die Hilfsorganisation medico international hat die Zustände in den griechischen Auffanglagern für Flüchtlinge aus dem geräumten Camp bei Idomeni scharf kritisiert. Dort herrschten teilweise „dramatische Bedingungen“, sagte Ramona Lenz, medico-Migrationsreferentin nach einem Besuch vor Ort: „Die Menschen werden hier nur noch aufbewahrt und unsichtbar gemacht. Leben ist was anderes. “

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Nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts nach 24 Stunden ohne Essen – Der Flüchtlingshilfebus bringt Lebensmittel zum Militärlager „Sinatex“. (Foto: medico)

Gemeinsam mit seinen lokalen Partnern des Projekt MovingEurope hat medico international in den vergangenen Tagen mehrere Camps in der Region Thessaloniki besucht. „Die Ausweichlager, die wir in den letzten Tagen gesehen haben, sind Orte der Enttäuschung und Verzweiflung. Die meisten erfüllen nicht einmal humanitäre Mindeststandards. Es fehlt an Wasser, Essen, medizinischer Versorgung, Übersetzern und Informationen für die Flüchtlinge, wie es weiter geht“, berichtet Lenz. „Die schlechten Lebensbedingungen machen die Menschen krank und der Zugang zu Krankenhäusern ist oft unmöglich. Es wird mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit gespielt“, ergänzt Pablo Maurer, der mit dem Flüchtlingshilfebus des Projekt MovingEurope vor Ort ist. Zweck des Busses sind Menschenrechtsmonitoring und die akute Unterstützung der geflüchteten Menschen, mit dem was gerade am nötigsten gebraucht wird.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Uptick in migrant arrivals raises concerns on Greek islands“ · Kategorien: Griechenland, Türkei

Quelle: Ekathimerini

A recent spike in refugee and migrant arrivals from Turkey onto Greek shores is raising concerns among authorities on Greece’s eastern Aegean islands, Skai reported on Tuesday, also quoting sources saying that hundreds are gathered on the coast of Izmir waiting to make the passage that will bring them into European Union territory.

According to Skai, 160 migrants and refugees have landed on Lesvos in the past five days, marking an increase after a few weeks of almost no arrivals, bringing the total number being hosted on the island to just under 4,000 and stretching resources.

In Samos, recent arrivals have come to 64, bringing the island’s total to 954, according to government sources.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Griechenland, Italien: Boat-people gerettet · Kategorien: Griechenland, Italien · Tags:

Quelle: euronews

Migranti, soccorso primo barcone salpato da Grecia verso Italia

Dall’isola di Lefkada, in Grecia, verso le coste del Sud Italia. La Guardia Costiera ellenica ha soccorso 29 migranti. È la prima volta che viene intercettato un barcone salpato dalle coste elleniche e diretto in Italia, effetto tangibile della chiusura della frontiera dell’Ex-Repubblica di Macedonia.

A bordo dell’imbarcazione c’erano anche due bambini di 4 e 5 anni. La nazionalità dei migranti non è nota.

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31. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für „Griechenland entscheidet zugunsten von Flüchtlingen“ · Kategorien: Europa, Griechenland, Türkei

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Flüchtlinge massenhaft in die Türkei abschieben – als Warnsignal. Das ist die Logik des EU-Flüchtlingspaktes. Doch tatsächlich haben Syrer gute Chancen, in Griechenland bleiben zu dürfen.

Von Mike Szymanski, Athen

Beim Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union tauchen neue Schwierigkeiten auf. Mit Massenabschiebungen aus Griechenland in die Türkei sollte Flüchtlingen signalisiert werden, dass sich die oft lebensgefährliche Flucht nach Europa nicht mehr lohnt. Wer in Griechenland ankomme, dem drohe mittels Schnellverfahren die baldige Rückführung, so lautet die Botschaft. Die Türkei hatte im Rahmen des Pakts zugesagt, Flüchtlinge wieder zurückzunehmen. Nun zeigt sich, dass die Chance, nicht in die Türkei zurückgeschickt zu werden, recht groß ist.

Nach Zahlen der griechischen Asylbehörde, die der SZ vorliegen, musste bisher noch kein Syrer, der das griechische Asylverfahren durchlaufen hat, gegen seinen Willen zurück in die Türkei. Wer gegen die Asylbescheide in zweiter Instanz vorgeht, hat sogar beste Aussichten, vorerst in Europa bleiben zu können.

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30. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Greece: Vulnerable lives on Hold, report by RSPA-team of Pro Asyl · Kategorien: Griechenland · Tags: ,

Quelle: Pro Asyl

On March 8, 2016, following a gradual restriction since February 2016 of access to the Balkan route based on ethnic origin criteria, the border between Greece and FYROM (Macedonia) was closed for all third-country nationals. In the aftermath of this closure, over 54,000 refugees – about 60% of who are women and children – have suddenly become trapped in Greece. There are hundreds of disabled and elderly people, cancer patients and persons suffering from other severe chronic or incurable diseases, as well as psychologically traumatized persons, pregnant women, families with new-borns and unaccompanied minors. A very high percentage of them is estimated to be admissible for family reunification or relocation. All these people are barely surviving the inhumane and devastating conditions in the reception centres, while at the same time the dirty deal agreed by Turkey and Europe turned the hot spots on the islands of the Aegean into detention- and deportation centres, keeping out those who were planning to follow.

Within the framework of the PRO ASYL project “Refugee Support Program in the Aegean” (RSPA), this report was collated based on research conducted for the RSPA-Newsletter by the colleagues Salinia Stroux and Chrissi Wilkens and the firsthand accounts of refugees in Greece.

[Report Vulnerable lives on Hold]