21. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Nato Türkei Syrien – Patriot-Raketen · Kategorien: Syrien, Türkei · Tags: ,

Krieg in Syrien: Türkei bittet Nato-Partner um „Patriot“-Einsatz
http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-bittet-nato-um-patriot-einsatz-a-868000.html

19. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Newsletter adopt@revolution 18.11.2012 · Kategorien: Syrien · Tags: ,

Die vergangene Woche war auf unserem Syrischer Frühlings-Blog ereignisreich. Nach der Einigung der Opposition in Katar auf das neue Oppositionsbündnis der „Nationalen Koalition“ haben wir Stellungnahmen der syrischen AktivistInnen vor Ort zusammengestellt. Prinzipiell begrüßen die Lokalen Koordinationskomitees (LCCs) die neue „Nationale Koordination“ und sind Teil der Einigung. Nachlesen kann man ihre Darstellung hier: https://www.adoptrevolution.org/aktivistinnen-exilopposition/

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19. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Bundeswehr an die syrische Grenze? · Kategorien: Syrien · Tags:
Flugabwehr für die Exilführung
19.11.2012
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58467

DAMASKUS/ANKARA/BERLIN
(Eigener Bericht) – Die Bundeswehr steht möglicherweise vor einem Einsatz unmittelbar an der syrischen Grenze. Medienberichten zufolge wird die Türkei noch am heutigen Montag die offizielle Bitte an die NATO richten, „Patriot“-Flugabwehrraketen weit im Südosten ihres Territoriums zu stationieren. Es gehe um Schutz gegen syrische Kampfflieger sowie Raketen, heißt es; die Bundesregierung stimme einer deutschen Beteiligung mit bis zu 170 Militärs zu. Tatsächlich beziehen sich die Stationierungspläne nicht nur auf Gebiete, in denen seit geraumer Zeit die Konflikte mit kurdischen Separatisten eskalieren. Sie schaffen zudem die Voraussetzungen für die Einrichtung von Flugverbotszonen in Syrien, für die in der letzten Woche Berichten zufolge ranghohe Militärs aus der Türkei und den USA dem Weißen Haus konkrete Pläne vorgelegt haben. Hintergrund ist die Absicht der kürzlich in Qatar neu gebildeten syrischen Exilführung, in wenigen Wochen ihr Exil zu verlassen und sich in Nordsyrien festzusetzen. Dazu benötigt sie Sicherheit vor Angriffen aus der Luft.
12. November 2012 · Kommentare deaktiviert für Newsletter Adopt a revolution – Syrien · Kategorien: Syrien · Tags:

Die abgelaufene Woche war in Syrien erneut von Gewalt geprägt, Lakhdar Brahimis Waffenstillstand ist zu den Akten gelegt. Im Exil beriet der Syrische Nationalrat (SNC) in Katar daher erneut – nach den Berichten durchaus hitzig – über Wege, Assad zu stürzen. Dafür bedarf es vor allem einer Umstrukturierung des SNC, der in den letzten Monaten stark kritisiert wurde, zuletzt auch von der scheidenden US-Außenministerin Hillary Clinton. In Syrien ist der SNC ebenfalls in Verruf geraten; kritisiert wird der Konferenztourismus der Mitglieder, bei dem bislang wenig Erfolge erzielt wurden. Einer unserer Partner in Syrien, die Lokalen Koordinationskomitees (LCC), hat am Freitag aus Enttäuschung den SNC verlassen. Ein Interview mit der LCC-Sprecherin Rafif Jouejati ist in der Adopt-Netzschau vom Freitag verlinkt. Künftig soll der SNC jedoch mit einem neuen Führungsgremium und einem neuen Vorsitzenden, George Sabra, tatkräftiger werden. Wie effektiv diese Neuerungen sein werden, bleibt abzuwarten. Ein Profil Sabras kann man hier anschauen: http://syriaintransition.com/2012/04/09/george-sabra-a-man-for-all-seasons/

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10. November 2012 · Kommentare deaktiviert für ARD: „Die syrische Tragödie erreicht Europa“ · Kategorien: Griechenland, Syrien · Tags: , ,

Der Weg der Flüchtlinge in die EU
Die syrische Tragödie erreicht Europa
Der Bürgerkrieg in Syrien zwingt viele Menschen zur Flucht – und die endet oft nicht mehr in der Türkei. Nach Recherchen des ARD-Magazins Panorama wagen ganze Familien die Überfahrt nach Griechenland. Nass und ausgezehrt wollen sie weiterreisen – doch in der EU gelten sie als „illegale Migranten“.

Von Stefan Buchen, NDR, Redaktion Panorama

Sein Glück ist, dass er etwas von Motoren versteht. Sonst wäre er von der Küstenwache abgefangen worden oder an Unterkühlung gestorben oder ertrunken. Muhannad ist vor drei Stunden an einem Strand auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos gelandet, in einem Schlauchboot voller Flüchtlinge aus Syrien. Er schaut auf das Meer zurück und nimmt einen Zug an der Zigarette.

Während der nächtlichen Fahrt vom türkischen Festland war der Außenbordmotor verstummt. Das Boot mit 30 Frauen, Kindern und Männern trieb richtungslos in der Dunkelheit. Die Mittelmeerwellen schlugen über Bord. Der 15-jährige Steuermann, den die Schlepper für die geheime Mission ausgewählt hatten, wusste nicht mehr weiter. Da sprang Muhannad beherzt in die herbstlich-kalten Fluten, schraubte an den Ventilen, im Licht der Sterne. „Wie ich’s geschafft habe, weiß ich nicht mehr. Irgendwie habe ich den Motor repariert und wieder zum Laufen gebracht“, sagt Muhannad in einem Ton, der die Müdigkeit transzendiert hat.“

Vollständiger Text und TV-Sendung auf Panorama:

http://www.tagesschau.de/ausland/syrienfluechtlinge106.html

29. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für newsletter adoptrevolution.org 29.10.2012 · Kategorien: Syrien · Tags:

Das Hauptinteresse dieser Woche galt dem Waffenstillstand, den der Syrien-Vermittler Lakhdar Brahimi mit dem Regime Assads sowie einigen Vertretern der Rebellen für das Opferfest vereinbart hatte. Der Waffenstillstand sollte am Freitag, dem 26.10., am Morgen beginnen und bis Montag, dem Ende des islamischen Opferfestes, anhalten. Die Idee eines Waffenstillstandes weckte sicherlich große Hoffnungen, jedoch auch viel Skepsis. Ähnliche Vereinbarungen waren schließlich in der Vergangenheit schnell gescheitert.

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22. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Adopt a Revolution 21.10.2012 · Kategorien: Syrien · Tags:

Der aktuelle Newsletter dreht sich zentral um die Frage des Eingreifens in Syrien. Dominic Johnson, Co-Leiter des Auslandsressorts bei der taz, vertrat am 16.10. in der taz die Ansicht, nur eine militärische Intervention könne das Morden in Syrien stoppen. Er sieht dadurch die Weltgemeinschaft in der Pflicht, schnellstens in Syrien zu intervenieren. Laut Johnson bleibt neben der derzeitigen Lethargie der Welt nur die Variante der militärischen Intervention. Seine Argumentation kann man hier nachlesen:
http://www.taz.de/Debatte-Syrien/!103663/
<http://www.taz.de/Debatte-Syrien/%21103663/>
Auch wenn die taz Medienpartner von Adopt a Revolution ist, können wir diese zugespitzte Positionierung nicht teilen. Daher hat Elias Perabo aus dem Adopt-Team am 19.10. einen Kommentar verfasst, der die Sichtweise von Adopt a Revolution wiedergibt. Weiterlesen »

17. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Schweiz: 960 Millionen Franken aus arabischen Diktaturen blockiert · Kategorien: Ägypten, Libyen, Syrien, Tunesien

NZZ 16.10.2012: „In der Schweiz sind Guthaben von arabischen Despoten und deren Entourage im Umfang von fast einer Milliarde Franken blockiert. Die Gelder stammen aus Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien.“

Vollständiger Text:

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/960-millionen-aus-arabischen-diktaturen-blockiert-1.17684798

16. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert für Lager auf 2 griechischen Inseln: EU will 20.000 syrische Flüchtlinge dort „parken“ · Kategorien: Griechenland, Syrien · Tags:

„Die EU-Kommission sicherte Griechenland am Montag 1 Unterstützung zu. Die griechische Regierung will auf zwei Inseln Lager für bis zu 20 000 Menschen einrichten.“

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1349164437452&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370

Bereits im Nato-Krieg um Kosovo stoppten die westeuropäischen Länder die Flüchtlinge in gigantischen Lagern nahe dem Kriegsgeschehen. Hauptsorge war, dass sie nicht nach Westeuropa gelangen sollten, siehe

FFM: Kosovo. Der Krieg gegen die Flüchtlinge. FFM-Heft 7 (2000)

http://www.ffm-berlin.de/kosovo.pdf

 

  1. 10.2012
27. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Syrien: Erste Hausangestellte aus Südostasien werden evakuiert · Kategorien: Syrien
IOM has provided evacuation assistance from Syria to 1,410 migrant workers
from the Philippines, Sudan, Egypt, Yemen, Moldova, Ukraine, South Sudan,
Belarus, and Indonesia. A flight chartered by IOM returned 263 Filipino
workers to the Philippines on 11 September, but thousands of Indonesian
domestic workers in crisis-hit Syria still need help to get back home.

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Jakarta Globe, 23-09-2012
Indonesian Domestic Workers in Syria in Need of Repatriation

http://www.thejakartaglobe.com/news/indonesian-domestic-workers-in-syria-in-need-of-repatriation/545997

Thousands of Indonesian domestic workers in crisis-hit Syria need help to
get back home, activists say.

“We wrote to the government in June to bring the suffering of migrant
workers in Syria to their attention,” Anis Hidaya, executive director of
Migrant Care, a Jakarta-based NGO campaigning for migrant workers’ rights,
told IRIN. “Today we demand the government protect its citizens and
repatriate all those in danger.”

In Indonesia, families of women and girls working in Syria continue to
receive reports about the dire circumstances of their loved ones,
including abandonment by employers. These women are particularly
vulnerable to abuse in Syria, says Hidaya.

According to the International Organization for Migration, there are more
than 100,000 migrant workers in Syria, including some 15,000 who may be in
need of evacuation assistance. Precise data is not available.

Prior to the crisis, the Manpower and Transmigration Ministry estimated
the number of Indonesians working in Syria at some 12,000. However, this
figure is difficult to confirm as many migrant workers, mostly women, are
undocumented, said the Indonesian embassy in Damascus.

Syria witnessed a steady rise in the number of foreign domestic workers
between 2001 and 2006, following the legalization of foreign nationals as
domestic workers, said a 2012 report by the Consortium for Applied
Research on International Migration (CARIM).

In 2010, the Syrian authorities estimated the number of female domestic
workers at 75,000-100,000, mainly from Indonesia, the Philippines, and
Ethiopia.

In their offices and emergency call centers across Indonesia, Migrant Care
employees help families call their daughters, sisters, and mothers to
comfort them, learn about their situation, and talk about how to get them
home.

At a Migrant Care office in Jakarta last week, Hidaya received an urgent
text message: “My daughter is in Aleppo in a house alone. Please - we
cannot contact her for two weeks. We don’t know where she is.”

The NGO is getting more and more such messages, says Hidaya.

“These women and girls are extremely vulnerable when they migrate for work
in the first place,” she explained. “Now, living amid this violence and
being ignored by their employers, they are defenseless and exposed to the
horrors of the fighting.”

“Since the violence in Syria began, the government has directly helped 770
Indonesians leave,” said Tatang Razak, director of Indonesian citizen
protection affairs at the Foreign Affairs Ministry.

“The biggest issue we face in our evacuation operations is the
unwillingness of the Syrian government to issue exit permits to workers
without employer permission,” he explained, saying that the Indonesian
government currently has custody of 348 Indonesians — mostly domestic
workers — in safe houses in Damascus awaiting processing.

To date, IOM has provided evacuation assistance from Syria to 1,410
migrant workers from the Philippines, Sudan, Egypt, Yemen, Moldova,
Ukraine, South Sudan, Belarus, and Indonesia. A flight chartered by IOM
returned 263 Filipino workers to the Philippines on 11 September.

Of those assisted by IOM, only nine were from Indonesia, though the pace
of returns may be improving: Linda Al-Kalash, director of Tamkeen, a legal
aid and human rights organization in Jordan, said that just this week she
saw 117 newly-arrived Indonesian migrant domestic workers at the embassy
in Amman. "They were in Jordan for barely a day before they were
repatriated by government charter flight to Jakarta."

To date, IOM has received requests for repatriation assistance from
embassies of close to 5,000 third country nationals.

Some 700,000 documented Indonesian migrant workers go abroad to work every
year, sending part of their earnings back to their families. According to
the World Bank, registered remittances to Indonesia amounted to more than
US$6 billion annually, the second-highest source of income after oil and
gas.

The government estimates the total number of documented migrants abroad at
2.7 million, while the number of undocumented workers could be 2-4 times
that amount.