Die Rettungsaktionen im zentralen Mittelmeer erstreckten sich bis nahe der libyschen Küste. Beteiligt war ein italienisches Kriegsschiff, das Frontex-Triton zugeordnet wird, und den Befehl zur Rettung ausserhalb der 30-Seemeilen-Küstenzone erhalten hat – offensichtlich von der italienischen Regierung, und nicht von Frontex in Warschau. Auch die Flüchtlinge, die seit dem Morgen des 08.09.2014 das Alarm Phone angerufen hatten, wurden offensichtlich gerettet. Weiterlesen »
Die über 100 Flüchtlinge vom Boot mit Thuraya Telefon +882……2016 sollen gerettet werden, teilt die italienische Küstenwache mit.
Wie die Marine soeben meldet, hat sie zwei Flüchtlingsboote aufgebracht. Offensichtlich ist das Flüchtlingsboot, das seit heute Morgen SOS sendet und auch das Alarm Phone um Unterstützung gebeten hat, nicht dabei.
Thuraya Telefon +882……2016
Zwischen 19 und 20 Uhr, 08.01.2015: we sent the email to the MRCC Rome and the UNHCR Italy. The italian coastguard confirmed they are aware of the boat but didn’t provide any further information. Instead they gave us the number of the Ministry of Interior and told us to ask them for information on the case. Unfortunatlly the phone is busy all the time. Please spread the information about the boat in distress and that the italian coastguards is aware of the situation not acting.
SOS Ruf: Seit 10:38 h steht das Alarm Phone von Watch The Med in telefonischer Verbindung mit einem Flüchtlingsschiff, das von Libyen Richtung Italien aufgebrochen ist. An Bord sind 107 Personen in einem Boot: Männer, Frauen, Kinder und mindestens eine Schwangere. Sie kommen aus aus Somalia, Syrien und anderen Ländern. Sie sind ohne Wasser und Essen. Ihre Situation wird immer schlimmer, Wasser dringt in das Boot ein und der Diesel ist alle. Ihre letzten Daten sind, bevor der telefonische Kontakt zusammenbrach: 33.315383,13.393933 (8.1. 13:39). Im letzten Telefongespräch sagten sie, dass sich ein Hubschrauber genäher hat.
Ein anderes Flüchtlingsboot ebenfalls in der Region hat die italienische Küstenwache hingegen gerettet.
EU wants explanation from Turkey on migrant smugglers
By LORNE COOK Associated Press
BRUSSELS (AP) – „The European Union wants Turkey to explain how human traffickers could have taken two cargo ships filled with migrants out of the country and sent them toward Italy without Turkish authorities noticing. […] Bertaud said contacts with Turkey are happening at the „political and technical level.“ […] Turkey’s Foreign Ministry didn’t have an immediate response. Weiterlesen »
In dreierlei Hinsicht nimmt das Jahr 2014 in der Immigrationsgeschichte Europas eine historische Bedeutung ein: Quantitativ sind zweieinhalb Mal so viel Menschen wie auf dem bisherigen statistischen Höhepunkt 2011 (Arabellion) auf illegalisiertem, kriminalisierten Weg eingereist und dabei polizeilich registriert worden. Zweitens ist das Mittelmeer, also die von der EU so genannte Südfront, zur alles überragenden Einreisezone geworden. Drittens sind inzwischen – sogar nach Frontex-Angaben – 80 Prozent der heimlich Einreisenden Asylflüchtlinge! Im Zentrum des Fluchtgeschehens stehen Libyen und Italien.
Zudem sind 2014 die meisten Toten in der Geschichte der EU-Außengrenze zu verzeichnen. In vielen Fällen handelte es sich um überwachte und beobachtete Schiffstragödien im Mittelmeer.
Zur Grafik: Grün dargestellt sind die „irregulären Einreisen“ über Land, blau dargestellt sind die „Einreisen über das Meer“. Die FRAN-Säulen sind Quartalsangaben, die hinzugefügten Säulen sind Jahresangaben.
Die 73 Bootsflüchtlinge waren 80 Seemeilen vor Lampedusa, – in anderen Meldungen heisst es, 20 Seemeilen vor der libyschen Küste – , von der italienischen Küstenwache nach einem Notruf per Satellitentelefon gerettet worden.
Grandangolo Agrigento
Guardia Costiera soccorre 73 migranti: si trovavano su gommone a 20 miglia dalla Libia
Sbarco di migranti a Lampedusa
Sbarco di migranti a Lampedusa. In 73 soccorsi da guardia costiera. – 07:23 – Sono arrivati a Lampedusa i 73 migranti soccorsi mercoledì sera nel Canale di Sicilia dalla Guardia costiera. I migranti sono giunti su due motovedette, sulle quali erano stati trasbordati 80 miglia al largo dell’isola dal gommone sul quale viaggiavano. Lo ha reso noto la stessa Guardia costiera.
Illegal Immigrants Break All Records in 2014: EU Frontier Agency
MADRID – The number of illegal immigrants seeking entry to European Union soared in 2014 to an all-time record of 270,000, with Italy and Greece as their preferred destinations, according to the EU border agency, Frontex.
IOM
IOM Staff in Italy Report on “Ghost Ship” Trend, Meet with Rescued Migrants
Italy – The spectre of large, disposable crafts bearing hundreds of migrants across dangerous waters in the new year was borne out in terrifying fashion this past week as more than 1,000 migrants, most fleeing Syria, had to be rescued in the Mediterranean Sea.
According to survivors’ accounts, the crews of both vessels deliberately abandoned men, women and children aboard, setting courses for the Italian coastline despite the very real possibility that hundreds might drown.
Operation Triton – winter developments
Winter used to bring some respite for those agencies responsible for controlling Europe’s long Mediterranean borders. For each of the last ten years, irregular migration has slowed or even stopped in the run-up to Christmas, with the people smugglers largely confined to port by the rough seas. Not any more, it seems.
