27. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Alger envisage d’imposer un visa aux Maliens pour contrer les trafics · Kategorien: Algerien, Mali · Tags:
Algerien plant Visa-Pflicht für MalierInnen

Jeune Afrique | 24.11.2017

Revendeurs de drogue, groupes armés et passeurs de migrants se livrent à un intense trafic de passeports maliens, qu’ils utilisent pour entrer en Algérie.

De plus en plus inquiètes, les autorités algériennes envisagent, en accord avec Bamako, d’instaurer un visa d’entrée pour les Maliens.

« Le passeport malien est le plus coté dans le Sahel. Les deux voisins s’apprêtent à entamer des discussions afin de mettre un terme à ce trafic », confie une source diplomatique à Alger.

27. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „EU sorgt sich um Afrikas Jugend“ · Kategorien: Afrika, Europa, Libyen · Tags:

taz | 27.11.2017

Auf dem EU-Afrika-Gipfel diese Woche geht es um die künftige Zusammenarbeit. Die EU will vor allem die Migration eindämmen – mit ihrer Libyenpolitik steht sie derzeit aber in der Kritik

Aus Brüssel und Paris Simone Schlindwein und Christian Jakob

Eine Woche war es noch hin bis zum EU-Afrika-Gipfel in Abidjan, der diesen Mittwoch in der Hauptstadt der Elfenbeinküste beginnt, als EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hohe Politiker aus Afrika und Europa zum kleinen Warm-up nach Brüssel einlud. Er wolle eruieren, wie Europa „Afrika durch afrikanische Augen sehen“ könne, um die gemeinsam „Partnerschaft noch tiefer“ werden zu lassen, war in der Einladung zu lesen.

In den letzten 15 Monaten hat der EU-Rat kaum ein Dokument zuwege gebracht, das ohne Drohungen gegen afrikanische Staaten ausgekommen wäre. Wiederholt wurden Sanktionen beim Handel und der Entwicklungshilfe angekündigt, wenn die afrikanischen Staaten sich weiter der Zusammenarbeit beim Kampf gegen Fluchtursachen und illegale Migration verweigerten. Seit zwei Jahren verhandelt die EU mit Afrika über diese Punkte, 7,3 Milliarden Euro hat sie dafür nach aktuellem Stand mobilisiert – und schon fast die Hälfte ausbezahlt.

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Berlin: Demonstration für ein Ende der Versklavung, Folter, Vergewaltigungen und Ermordungen von schwarzen Menschen in Libyen · Kategorien: Afrika, Deutschland, Libyen, Termine [alt]

Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr
Libysche Botschaft, Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

Die SCHWARZE COMMUNITY IN DEUTSCHLAND lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer bundesweiten Demonstration vor der libyschen Botschaft in Berlin ein, um das sofortige Ende der Versklavung, des Verkaufs, der Vergewaltigungen und Tötungen von Schwarzen Menschen in Libyen zu fordern.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr Ort: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEFASST!

VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Protest am 24.11. in Berlin: Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika! · Kategorien: Afrika, Europa, Termine [alt] · Tags: ,
  • Nein zu Flüchtlingslagern der EU in Afrika!
  • Non aux camps de réfugiés de l’UE en Afrique!
  • No to refugee camps of the EU in Africa!

Am 24. November 2017 protestieren wir vor der Botschaft von Niger und vor dem Europäischen Haus am Brandenburger Tor.

  • 11.30 Uhr: vor der Botschaft von Niger / devant lambassade du niger / in front of the embassy of Niger, Machnower Str. 24, 14165 Berlin, S-Bhf. Zehlendorf
  • 14.00 Uhr: vor dem Europäischen Haus / devant la maison de lUnion Europeenne / in front of the European House, Unter den Linden 78, 10117 Berlin, S-Bhf Brandenburger Tor

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Menschenhandel in Libyen: Wer rettet die Sklaven?“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags:

taz | 24.11.2017

Nach Berichten über Versteigerungen afrikanischer Flüchtlinge in Libyen bietet Ruanda Asyl an. Afrikas Solidarität wird gefordert.

Dominic Johnson

Die Aufregung in Afrika, seit der US-Fernsehsender CNN am 14. November die Existenz von Sklavenauktionen für internierte schwarze Migranten in Libyen dokumentierte, hat eine unerwartete Wendung genommen. Ruandas Regierung hat angeboten, bis zu 30.000 in Libyen gestrandete Afrikaner ­aufzunehmen. Es ist das erste Mal, dass eine Rettungsaktion dieser Größenordnung für die vielen Flüchtlinge aus Afrika südlich der Sahara, die in Libyen festsitzen, ins Gespräch gebracht wird.

„Wie der Rest der Welt war Ruanda entsetzt über die Bilder der sich in Libyen abspielenden Tragödie, wo afrikanische Männer, Frauen und Kinder auf dem Weg ins Exil festgehalten und zu Sklaven gemacht worden sind“, erklärte Ruandas Außenministerium am Mittwoch. „Angesichts der politischen Philosophie Ruandas und unserer eigenen Geschichte können wir nicht schweigen, wenn Menschen misshandelt und wie Vieh versteigert werden.“ Man stehe bereit, „den Bedürftigen minimalen Komfort zu bieten“, heißt es weiter in der Erklärung: „Ruanda kann vielleicht nicht jeden willkommen heißen, aber unsere Tür steht weit offen.“

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24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Menschenhandel: Interpol-Operation rettet 500 Opfer von Menschenhandel in Afrika“ · Kategorien: Afrika · Tags: ,

DW | 23.11.2017

Weltweit werden Millionen Menschen verschleppt und zur Arbeit gezwungen – darunter viele Minderjährige. Der internationalen Polizeiorganisation Interpol ist nun in Westafrika ein Schlag gegen Menschenhändler gelungen.

Bei einer Operation von Interpol in Westafrika sind 500 Opfer von Menschenhandel gerettet worden. Darunter seien 236 Minderjährige, teilte die internationale Polizeiorganisation mit. Ermittler hätten zeitgleich im Tschad, in Mali, Mauretanien, Niger und dem Senegal zugegriffen. 40 mutmaßliche Menschenhändler seien festgenommen worden. Ihnen drohten nun Verfahren wegen Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kindesausbeutung.

Zur Prostitution gezwungen

Die „Operation Epervier“, die vom 6. bis 10. November stattfand, stand laut Interpol unter der Schirmherrschaft eines Projekts gegen Menschenhändler in der Sahel-Region, das vom Auswärtigen Amt finanziert werde.

In einem Fall sei einer 16-jährigen Nigerianerin Arbeit in Mali versprochen worden. Sie sei daraufhin zur Prostitution gezwungen worden, um ihre Reisekosten zurückzuzahlen. Die Internationale Organisation für Migration und mehrere Hilfsorganisationen seien beteiligt gewesen, um die Versorgung der Opfer nach ihrer Rettung sicherzustellen.

cr/mak (dpa, afp, rtr)

23. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Salvamento Marítimo localiza el cayuco con 80 personas que buscaba al sur de Canarias · Kategorien: Marokko, Mauretanien, Spanien · Tags:

El Día | 22.11.2017

El avión Sasemar, de Salvamento Marítimo, ha localizado este miércoles a unas 117 millas de Maspalomas (Gran Canaria) el cayuco con 80 personas que buscaba desde el pasado domingo en aguas del sur de Canarias, según ha informado el organismo estatal.

En este sentido, hasta el lugar se dirigen las embarcaciones Guardamar Talía y la Salvamar Menkalinan, que tardarán varias horas en llegar.

Por su parta, Salvamento se ha puesto en contacto con buque ‚North Sea Atlantic‘ que está presente en zona para que se aproxime al cayuco.

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23. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Frankreich will erste Flüchtlinge aus Afrika einfliegen lassen“ · Kategorien: Afrika, Frankreich, Libyen, Niger · Tags: ,

derStandard | 23.11.2017

25 Menschen, die zuvor in Libyen waren, werden aus dem Niger nach Europa überführt. Paris hofft, dass andere europäische Länder mitmachen

Stefan Brändle aus Paris

25 Flüchtlinge aus Eritrea, dem Sudan und Äthiopien, darunter 15 Frauen und vier Kinder, bilden ein erstes Kontingent, das in den nächsten Wochen nach Frankreich überführt werden soll. Das hat das Flüchtlingsamt Ofpra in Paris bekanntgegeben. Die Menschen waren ursprünglich nach Libyen gereist und wollten von dort nach Europa übersetzen, erlebten aber stattdessen „die Hölle“, wie Ofpra-Direktor Pascal Brice erklärte.

Mithilfe des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) gelangten die 25 Afrikaner über die libysche Südgrenze in den Sahelstaat Niger. In der Hauptstadt Niamey kamen sie in einen sogenannten „Hotspot“, den die Franzosen eingerichtet haben. Ein weiterer wurde im Oktober in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad, eröffnet. Diese ersten Auffanglager sollen Flüchtlingen die lebensgefährliche Route über Libyen und das Mittelmeer nach Italien ersparen.

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21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Jugend ohne Zukunft“ · Kategorien: Afrika · Tags: , ,

DW | 20.11.2017

Was tun junge Menschen, die in ihrer Heimat keine Arbeit finden und auch für die Zukunft wenig Chancen haben? Sie gehen weg. Aber das muss nicht schlecht sein für die Länder, aus denen sie weggehen und in die sie ziehen.

Keine Einkommen, keine Perspektiven, keine Zukunft – das ist der Start für viele Jugendliche weltweit ins Erwachsenenleben. Nach einer neuen Analyse der Vereinten Nationen (UN) sind weltweit 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 13,1 Prozent. Damit hat sich seit dem vergangenen Jahr die Quote kaum verändert, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montagabend in Genf mitteilte. Am höchsten sei die Quote in arabischen Ländern mit 30 Prozent. Bis 2030 drängten 25,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 auf den Arbeitsmarkt – und das fast ausschließlich in Afrika.

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21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Libyen: Zwei Migranten für 730 Euro zu haben“ · Kategorien: Afrika, Libyen · Tags: ,

derStandard | 20.11.2017

Ein CNN-Bericht zeigt, wie Flüchtlinge als Sklaven versteigert werden. Die Empörung ist groß, die Regierung kündigt eine Überprüfung an

Tripolis/Kairo – „800 … 900 … 1000 … 1100.“ Für 1200 libysche Dinar, etwa 730 Euro, gibt es schließlich den Zuschlag. Der Erwerb: zwei Migranten. Ein vor wenigen Tagen veröffentlichter CNN-Bericht zeigt in schummerigen Handybildern eine nächtliche Szene außerhalb von Tripolis. Mehr zu hören als zu sehen ist, wie Männer aus dem subsaharischen Afrika versteigert werden.

Der Bericht hat eine Welle der Empörung ausgelöst und die international anerkannte Regierung zum Handeln gezwungen. Der stellvertretende Vorsitzende Ahmed Maitiq wurde mit einer Untersuchung beauftragt, und mittlerweile wurde auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würden die Verantwortlichen vor Gericht gestellt, versprach Maitiq.

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